Asien

„Es ist besser,
gut zu reisen als anzukommen.“

[Buddha]

Hinduistische Tempel in Indien. Buddhistische Mönche in Laos. Vegetarische Frühligsrollen in Vientam. Asiatische Freundlichkeit überall. Und hupende Tuk-Tuks in überfüllten Großstädten. 

Das alles ist Asien. Hier leben über vier Milliarden Menschen, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. In 47 international anerkannten Staaten auf rund 45 Millionen Quadratkilometern. Damit ist Asien der flächenmäßig größte und der einwohnerstärkste Erdteil. 

Wohin soll die Reise gehen?

Indonesien
Elke

Auf Zweirädern über die Insel der Dämonen

Bali ist die Insel der Götter und Dämonen. So steht es in jedem Reiseführer und jedem Reiseblog. Auch wir hatten den Eindruck, dass es auf der Insel fast mehr Tempel gibt als Häuser und dass jeden Tag eine andere Zeremonie stattfindet. Den größten Dämon scheinen jedoch auch alle Feierlichkeiten und Opfergaben nicht zu bannen: Den Autoverkehr und die vielen Staus, die die Insel inzwischen fast zum Erliegen bringen. Wer etwas von der Insel sehen will, muss das mit dem Fahrrad oder einem Scooter machen. Wir haben beide Varianten ausprobiert und können sie nur empfehlen. An einem Montag Morgen um 8 Uhr werden wir von einem Kleinbus abgeholt – und auf dem Gepäckträger hinten sind drei schicke Mountainbikes. Wir haben uns für eine Tour angemeldet, die mit dem Auto hoch in das Bergland im Norden geht, und mit dem Mountainbike von dort nach Ubud zurück führt. Eine gute Kombination, denn würden wir mit dem Fahrrad nach oben fahren, wäre zumindest ich schon nach zehn Minuten fix und fertig, ist es doch jeden Tag heiß und schwül. Start bei Regen

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Indonesien
Elke

Zum Sonnenaufgang auf den Vulkan

Tropische Regenzeit statt weiße Weihnachten: Wie Ihr wisst verbringen wir die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel auf Bali und haben im Rahmen der besonderen Aktion auch hier wieder einen Wunsch erfüllt. Leserin Brigitte Wolf hatte gemailt „Ich war im Jahre 2003 auf Bali in Sanur, Ubud und ganz oben im Norden in Singaraja. Leider hatte ich nur drei Wochen Zeit und habe die Vulkane im (Nord-) Osten nicht besichtigen können. Vielleicht könntest Du sie ja besteigen?“ Einen Tag vor Weihnachten machten wir uns also im Rahmen einer organisierten Trekking-Tour auf zum Vulkan Gunung Batur. Und so war es: Um 1.30 Uhr nachts klingelt der Wecker und wir wissen erstmal gar nicht, was los ist. Dann fällt uns es ein: Wir haben die „Mount Batur Sunrise Trekking Tour“ gebucht und werden um 2.00 Uhr von unserem Hotel abgeholt. Also rein in die Klamotten und raus auf die Straße. Es ist – natürlich – noch stockfinster, aber fast genauso warm wie tagsüber. Und auch auf der Straße in Ubud ist nachts um 2 Uhr durchaus noch Verkehr. Ein Auto nach dem anderen fährt vorbei, manche halten

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Indonesien
Die Crew

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2017

Wir schicken Euch tropische Weihnachtsgrüße aus Bali und wünschen Euch allen frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2017!  Wir hoffen sehr, dass das neue Jahr für unseren faszinierenden Globus besser wird als 2016. Denn das endet weltpolitisch und jetzt auch in Deutschland leider so, wie es insgesamt war. Nämlich als eines der trübsten seit wir denken können. Die einschlägigen Nachrichten aus Deutschland, Europa, dem Nahen Osten und den USA erreichen uns natürlich auch hier. Und da folgt ein Schock dem anderen – ihr wisst sicher, was wir damit meinen. Ein Blick zurück Uns lässt es auch auf unserer großen Reise nicht kalt, wenn in so kurzer Zeit gewichtige Grundlagen unserer Wertordnung und unseres Verständnisses einer pluralistischen, offenen Gesellschaft so krass in Frage gestellt werden, sei es durch den furchtbaren Terrorismus oder die immer mehr erstarkende politische Rechte, die sich offenkundig zunehmend radikalisiert. Wo soll diese Spirale hinführen? Das „ganze System“ infrage stellen, wie es die AfD zuhause immer offener proklamiert: Hatten wir das nicht schon mal? Dazu noch die – eigentlich unglaubliche – Entwicklung, dass Tatsachen im politischen Leben

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Indonesien
Elke

Hochzeits-Zeremonie auf Bali

Gung Evi und Gung Bagus heiraten – und wir sind bei der balinesischen Hochzeits-Zeremonie für eine gute Stunde zu Gast. Wie kam es dazu? Nun ja: Wir haben heute einen „Sonntags-Ausflug“ mit dem Motorroller in die Umgebung von Ubud gemacht. Unterwegs kamen wir durch ein Dorf, in dem ganz offensichtlich eine der vielen Zeremonien im Gange war, für die Bali so berühmt ist. Neugierig wie ich bin, haben wir angehalten, um ein Foto von dem schön geschmückten Eingang eines Hauses zu machen. Und schon kam ein freundlicher junger Mann auf uns zu und hat uns eingeladen. Natürlich haben wir uns erst ein wenig geziert, aber es wäre wohl unhöflich gewesen, nein zu sagen. Und so kamen wir zu diesem ganz besonderen Erlebnis, Gast bei einer balinesischen Hochzeits-Zeremonie zu sein. Sehr farbenfroh, sehr fröhlich und sehr gastfreundlich. Und hier ein paar Bilder vom Brautpaar Gung Evi und Gung Bagus mit ihren Gästen. Bitte einfach auf ein Foto in der Galerie klicken, dann wird es größer.    

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Indonesien
Elke

Komische Tage in Ubud

Genau zehn Tage sind wir nun in Ubud – und hatten einen sehr komischen Einstieg in diese so hoch gelobte Stadt auf Bali. Groß waren meine Erwartungen, denn vor drei Jahren waren wir schon einmal zur gleichen Zeit auf Bali und damals waren wir begeistert. Es lag also nah, uns hier für vier Wochen ein kleines Haus zu mieten, damit wir auf unserer Reise um die Welt mal wieder zur Ruhe kommen und uns wie zuhause fühlen können, mal wieder selbst kochen und viel schreiben können. Doch es kam anders…. Das Haus, das im Internet so toll aussah und als preisgekrönte „eco villa“ beschrieben war, stellte sich als unsere erste richtige Fehlbuchung heraus. Ständig waren wir damit beschäftigt, Mängel an die australische Eigentümerin Sue zu melden, die dann wiederum die balinesische housekeeperin Luhnik informierte. Die schickte ihren Cousin vorbei, um die Air Condition zu reparieren und ihren Bruder, um die Dusche so einzustellen, dass auch heißes Wasser kommt. Sie selbst putzte die Schränke zum ersten Mal seit langer Zeit richtig sauber, meinte aber, dass in den Tropen sowieso alles

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airbnb in Makati auf den Philippinen, Blick auf den Küchentisch
Philippinen
Die Crew

„Fresh Greenbelt Loft“ in Manila

Sehr schön eingerichtet und eine Oase der Ruhe – das war das „Fresh Greenbelt Loft“ in Manila für uns. Die kleine schicke Wohnung mitten in Makati, dem Business-Distrikt von Manila, haben wir bei airbnb gefunden und für eine Woche gemietet. Besonders gefallen hat uns, dass die Wohnung über zwei Stockwerke geht. Unten eine sehr gut eingerichtete Küche, eine kleine Schreibecke und ein hübsches Sofa, oben ein bequemes Bett und ein großer Schrank. Toller Blick und super Lage Im 12. Stockwerk eines Hochhauses liegt das Loft und bietet einen tollen Blick über die geschäftige Metropole – und auf den Park gegenüber. Grün direkt vor der Haustür ist in einer solchen Stadt nicht selbstverständlich, hat uns aber natürlich besonders gut gefallen. Außerdem ist die Wohnung direkt um die Ecke von unseren Freunden Lilli und Matthias mit dem kleinen Leo. Wir konnten uns gegenseitig also leicht besuchen oder uns in einem der vielen netten Cafes gleich um die Ecke treffen. Auch die schön angelegten Green-Belt-Shopping-Malls und das Ayala-Kunstmuseum sind in direkter Nachbarschaft und einen Besuch wert. Freundschaftswerbung Solltet Ihr mal nach Manila bzw. Makati kommen, können

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Philippinen
Wolfgang

Von Bauern, Banknoten und Teebeuteln

Was haben alltägliche Dinge wie Teebeutel, Kaffeefilter und Banknoten gemeinsam? Nun, sie werden aus Spezialpapier gemacht, das aus dem Rohstoff Abacafaser produziert wird. Abaca ist eine Pflanze, die nur auf den Philippinen wächst und aus deren Stamm lange, haarartige Fasern gewonnen werden. Die Philippinen beliefern damit nahezu allein den Weltmarkt – ein Top-Exportartikel also. Das Fatale ist nur: Die Produzenten, die philippinischen Bauern, verdienen bisher nur sehr wenig daran. Hier kommt mein Freund Matthias ins Spiel, den wir mit seiner Familie in Manila besucht haben. Nach seinem Master in Kulturgeographie hat er sich entschlossen, für die deutsche Entwicklungsarbeit tätig zu werden. Für drei Jahre betreut er auf den Philippinen mehrere Projekte. Was also lag näher, als ihm dazu ein paar Fragen zu stellen? Matthias, worum geht es bei deinen Projekten? Was sind die Ziele? Ziel ist es, die Einkommensgrundlage von Kleinbauern zu verbessern und die Produktion von Agrarprodukten (wie Abaca, Kokosöl oder Reis) nachhaltig zu gestalten. Der Großteil der philippinischen Kleinbauern besitzt nur kleine Parzellen von wenigen Hektar Land, wirtschaftet meist sehr extensiv und erreicht oftmals

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Die netten Rezeptionistinnen in Makati mit ihren Santa-Claus-Mützen
Philippinen
Wolfgang

Santa Claus statt Buddha

Statt goldglänzender Tempel, Stupas und Buddhas, wie wir sie zuletzt in Nepal, Vietnam und Laos zuhauf gesehen haben, fallen uns auf den Philippinen sofort die aus Europa vertrauten Symbole des Christentums auf: Kreuze, Kirchen, Heilige. Aktuell, genauer gesagt seit September, kommen noch die überladenen Weihnachtsbäume und das ganze Lametta hinzu – und das bei tropischen Temperaturen um die 30 Grad. Da kommt so richtig besinnliche Adventsstimmung auf…   Der vorweihnachtliche Konsumrausch, der hier in Manilas heruntergekühlten Shopping Malls noch extremer ausfällt als zuhause, kann nicht verdecken, dass der Glaube bei den Filipinos tief verwurzelt, Religion im Alltag allerorten präsent ist. 333 Jahre spanische Kolonialgeschichte haben die Philippinen zu einer christlichen Bastion inmitten buddhistischer und islamischer Nachbarregionen (Indonesien, Malaysia) gemacht. Über 90 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zum christlichen Glauben bzw. gehören der katholischen Kirche an. Wessen die Herrschaft, dessen die Religion, gilt also bis heute noch – 120 Jahre nach dem Ende der Herrschaft Spaniens über die Philippinen. Katholische Kirche in Bacalor nördlich von Manila: Das koloniale Erbe Schon in Afrika, Indien und Südostasien hat

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Die Reisterrassen von Banaue auf den Philippinen werden auch "Stufen zum Himmel" genannt.
Philippinen
Elke

Die grünen „Stufen zum Himmel“

Lange haben wir überlegt, ob wir den weiten Weg von Manila in das Bergland von Nord-Luzon auf uns nehmen sollen. Denn mindestens zehn Stunden ist man mit dem Auto unterwegs, wenn man von der philippinischen Hauptstadt aus die Reisterrassen von Banaue und Batad besuchen will. Schließlich haben wir uns dafür entschieden – und wurden mit grandioser Landschaft und besonderen Menschen belohnt. Am ersten Abend ist es – nach elf Stunden Fahrt im Kleinbus von Klaus Voll – stockfinster als wir in Banaue ankommen. Die schöne Landschaft können wir also nur erahnen, dafür genießen wir die kühle Nachtluft in den Bergen und schlafen endlich mal wieder bei offenem Fenster. Durch dieses blicken wir ganz früh am nächsten Morgen dann auch auf die Reisterrassen von Banaue. Vor ungefähr 2.000 Jahren legte das Bergvolk der Ifugao die Terrassen in unendlicher Mühe und Kunstfertigkeit hier oben an. Das Ergebnis nennen sie noch heute liebevoll ihre „Stufen zum Himmel“ – und tatsächlich sehen die Reisterrassen auf knapp 1.200 Metern in den philippinischen Kordilleren so aus. Toller Blick vom Dach eines Jeepneys

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Philippinen
Die Crew

Zu Gast bei Freunden in Manila

Matthias, Lilli – und der kleine Leo. Das ist die „Radek-family“, die wir gerade in Manila besuchen. Unsere Freunde aus der Heimat leben und arbeiten inzwischen in Makati, dem Business-Distrikt von Manila, und wohnen im 36. Stockwerk eines Wolkenkratzers.  Nur ein paar Stockwerke darunter haben wir uns für die ersten Tage eine kleine Wohnung gemietet und genießen von unserem Bett den Ausblick auf die Metropole. In der zweiten Woche ziehen wir in das „Fresh Greenbelt Loft“ in der Nachbarschaft um, in dem wir uns sehr wohl fühlen und die Radeks sogar mal zu uns zum Abendessen einladen können – fast wie Zuhause. Und die neue Heimat unserer Freunde lernen wir bei gemeinsamen Ausflügen in der Stadt und auf eine Trauminsel kennen. Sonnenuntergang in Makati: In den ersten Tagen erkunden wir zusammen mit den stolzen Eltern und dem kleinen Leo Manila und Makati: Und an einem verlängerten Wochenende fliegen wir zusammen auf die Insel Negros und verbringen vier wunderbare Tage an einem echten Traumstrand:

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Laos
Die Crew

Zu Fuß im laotischen Bergland

Nach den entspannten Tagen in Luang Prabang fahren wir weiter nördlich ins Bergland von Laos, um dort für ein paar Tage zu wandern und abgelegene Bergdörfer zu besuchen. Interessant ist diese Region durch die dort lebenden Hmong, eine von nicht weniger als 49 Ethnien im Vielvölkerstaat Laos. Da jede dieser Ethnien ihre eigene Sprache spricht, viele der Bergbauern zudem kein Laotisch können, ist es wichtig, einen Guide zu haben, der ihre Sprache beherrscht. Mit Sii, einem jungen Mann aus der Nähe von Luang Prabang, haben wir Glück. Er spricht nicht nur Hmong, sondern auch recht gut Englisch und kennt sich mit der Natur und den ländlichen Lebensweisen hier oben gut aus. Von Nong Khiaw, einer schön am Nam Ou Fluss und inmitten einer eindrucksvollen Felslandschaft gelegenen Kleinstadt, machen wir uns auf den Weg. Die Sonne brennt schon am frühen Vormittag erbarmungslos, als wir unsere Wanderung durch Reisfelder beginnen. So sind wir dankbar, dass wir schon bald den Dschungel erreichen, der uns für die nächsten Stunden vor der prallen Sonne schützen wird. Allerdings schauen wir zunächst

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Laos
Elke

Buddhistische Klöster und französische Cafés

Im Norden von Laos liegt eine Stadt mit ganz viel Charme: Luang Prabang. Früher mal Sitz des laotischen Königshauses und Hauptstadt des französischen Protektorats Laos, heute Provinzhauptstadt und Touristenattraktion in malerischer Lage direkt am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan River. Zwischen den beiden Flüssen gibt es eine schmale Halbinsel, und auf dieser liegt das charmante historische Zentrum mit laotischen Holzhäusern und französisch-kolonialen Steinhäusern. Kein Wunder, dass die UNESCO im Jahr 1995 die Stadt zum Weltkulturerbe erklärt hat. Unser Hotel ist ein wenig außerhalb, hat aber zum Glück Leihfahrräder. Wir schwingen uns also vier Tage lang gleich nach dem Frühstück auf unsere Drahtesel, radeln hoch in die Altstadt, schauen uns eines der buddhistischen Klöster ausführlich an und gönnen uns danach einen Cappuccino und ein Croissant im französischen Café. Nach etlichen Monaten in Asien und ganz viel Tee und Rührei zum Frühstück ist das eine willkommene und leckere Abwechslung… Danach bummeln wir durch die netten kleinen Läden, schauen uns die schönen alten Häuser an, gehen ins Royal Palace Museum oder ins ethnologische Museum, sitzen im Park

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Laos
Elke

Mönche im Morgengrauen

Um 3.26 Uhr werde ich das erste Mal wach. Unser Hotel im laotischen Luang Prabang liegt direkt neben dem Vat Meuna, einem buddhistischen Kloster, – und ein Mönch weckt um diese Zeit mit einem Gong und Gesang die Novizen. Knapp eine Stunde später klingelt auch bei uns der Wecker, denn wir wollen zum morgendlichen Almosengang der Mönche in der Hauptstraße der Altstadt gehen. Dag bat heißt diese buddhistische Zeremonie, bei der im Morgengrauen eine lange Reihe von Mönchen durch die Straßen schreitet und Essensgaben von Gläubigen entgegennimmt. Durch die Gabe von Almosen können Theravada-Buddhisten ihr Karma verbessern, sowohl die Gläubigen als auch die Mönche profitieren also von diesem Ritual. So weit die Theorie. In der Praxis sieht das allerdings inzwischen etwas anders aus. Als wir morgens um 5.00 Uhr in der Sakkarine Road ankommen, treffen wir zunächst auf Straßenhändlerinnen. Sie verkaufen kleine Körbe mit sticky rice und Schalen mit bunten Keksen, die als Opfergabe für die Mönche gedacht sind. Da außer uns noch niemand zu sehen ist – unser Hotel hat uns leider eine Stunde

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Vietnam
Elke

Leidenschaftliche Köchin verrät ihre Geheimnisse

Essen scheint die Lieblingsbeschäftigung der Vietnamesinnen und Vietnamesen zu sein. Schon am frühen Morgen sitzen sie auf der Straße und frühstücken ihre traditionelle Nudelsuppe. Und auch spät in der Nacht wird in den Garküchen auf der Straße noch frisch gebraten und gekocht. Das leckere Essen begeisterte auch Gracia Mrakovcic, die für die besonderen Aktion folgenden Wunsch hatte: „Wir waren letzten Sommer in Vietnam, und ich vermisse das leckere Essen. Bitte mach‘ einen Kochkurs und berichte darüber.“ Ein schöner Auftrag für mich – und ich habe die leckere Mission gerne bei Hidden Hanoi in die Tat umgesetzt. Dieser Anbieter für Kochkurse, der im Jahr 2003 von der Journalistin Tran Hanh An gegründet wurde, wird in tripadvisor sehr empfohlen. Die Gründerin hat eine große Leidenschaft für die vietnamesische Kultur und deren Küche und gibt diese bei Kochkursen an Gäste aus der ganzen Welt weiter. Heute gehörte auch ich zu diesen Gästen. Mit dieser schönen Schürze kocht es sich besonders gut: Verstecktes Kleinod Kurz vor 11 Uhr biege ich also mit dem Taxi von einer der großen Hauptstraßen Hanois ab, fahre nur einmal

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Vietnam
Elke

Alles im Fluss: Mit dem Boot im Mekong-Delta unterwegs

Frauen rudern in kleinen Holzbooten auf und ab und verkaufen Ananas, Süßkartoffeln oder belegte Brötchen. Männer steuern große und meist hoffnungslos überladene Lastkähne mit einer Fracht aus Sand, Steinen oder anderem Baumaterial. Kinder liegen in der Hängematte an Bord und schaukeln leicht im Rhythmus der Wellen. Eine Fähre bringt Menschen von einem Flussufer zum anderen. Mittendrin sind wir – und natürlich auch andere Touristengruppen – in einem kleinen Boot unterwegs und lassen uns von einer netten Vietnamesin im Mekong-Delta herumschippern. In Can Tho sehen wir den größten floating market, den es in dieser Region noch gibt, in den kleinen Seitenarmen kommen wir an alten Fischern und ihren Netzen vorbei. Am Ufer gibt es kleine Fabriken, in denen Reis verarbeitet wird, und kleine Werkstätten, in denen Süßigkeiten von Hand hergestellt und verpackt werden. Alles wirkt beschaulich, ist aber harte Arbeit und hartes Leben. Und weil jeder seinen Müll einfach in den Fluss wirft und Plastik leider nicht verrottet, ist es oft auch ein harter Umgang mit der eigenen Lebensgrundlage. Hier ein paar Bilder von den schönen Seiten einer Bootsfahrt im

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Vietnam
Elke

„Mister Vo´s Haus“ in Cai Be

Achtung: Normalerweise stellen wir in unserer Rubrik „charmante Unterkünfte“ nette kleine Hotels und Wohnungen vor, die wir uneingeschränkt empfehlen können. Dieses Mal ist das ein ganz klein wenig anders, denn unser Homestay im Mekong-Delta ist sicher nicht für jedermann geeignet. Auf eine ganz eigene Art ist es aber trotzdem charmant, denn es bietet einen echten Einblick in die Wohnsituation einer vietnamesischen Familie auf dem Land. Mister Vo´s Ancient House liegt in Cai Be im Mekong-Delta und ist Teil unserer off-the-beaten-track-Tour durch die Region. Erneut sind wir mit der lokalen Agentur ethnic travel unterwegs und haben mit Phuong eine kundige junge Frau als guide, die uns jede Menge über das Leben auf dem Land in Vietnam erzählt. Von ihr erfahren wir, dass dieses Homestay im Jahr 1931 in traditioneller Holzbauweise errichtet wurde – und damit nur ein paar Jahre vor unserem eigenen Haus in Nürnberg. Im vietnamesischen Haus in Cai Be lebt eine sechsköpfige Familie und bietet zudem Betten für zehn Gäste an. Wir sind bei unserem Besuch die einzigen Gäste, was uns durchaus entgegenkommt, da es nur eine Toilette im ganzen Haus gibt, und diese

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Vietnam
Elke

Stadtansichten: Hué und Hoi An

In Zentralvietnam liegen die alte Kaiserstadt Hué und – nur 150 Kilometer südlich davon – die einstige Hafenstadt Hoi An. Beide sind mit nur rund 300.000 bzw. 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern recht kleine Städte und haben einen besonderen Charme. Vor allem Hoi An mit seiner autofreien (!) Altstadt und vielen historischen Häusern ist ein echtes Kleinod. Zwar tummeln sich hier sehr viel Touristinnen und Touristen, aber die vielen kleinen Bars, die netten Lädchen und die romantische Abendbeleuchtung mit Laternen gefallen auch uns ausnehmend gut… Hier ein paar Stadtansichten aus Hué und Hoi An. Bitte einfach auf ein Bild klicken, dann wird es größer. Der Palastbereich in Hué: Hoi An am Abend: Hoi an am Tag:    

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Vietnam
Elke

Landschaftsbilder: Von der Halong-Bucht ins Red River Delta

Wasser, Reisterrassen und Karstfelsen. Diese drei Elemente bestimmen das Landschaftsbild in Vietnam und sorgen für „Asienfeeling“ pur. Überzeugt Euch selbst davon bei dieser Bilderreise durch die Halong-Bucht, die benachbarte Bai Tu Long Bay und das Red River Delta bei Ninh Binh. Wir haben uns für diesen Teil von Vietnam fünf Tage Zeit genommen und waren mit dem lokalen Anbieter ethnic travel unterwegs – in einer netten Gruppe, einem kleinen Bus und interessanten Unterkünften in privaten Homestays. Halong-Bucht und Bai Tu Long Bay: Red River Delta bei Ninh Binh:

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Vietnam
Wolfgang

„Der stille Amerikaner“ von Graham Greene

Wie aktuell kann ein Roman über Machtpolitik und Moral, Krieg und Kriegsberichterstattung, Rolle des Westens und dessen folgenschwere Politik in den Kolonialgebieten sein, der in den 50er Jahren in Vietnam geschrieben wurde? Noch dazu, wenn er zugleich eine Geschichte erzählt, bei der zwei Männer zu Rivalen um eine attraktive Vietnamesin werden? Ich verspreche es: Sehr aktuell! Das Buch, das der britische Autor Graham Greene in der ersten Hälfte der 50er Jahre bei seinen Aufenthalten in Vietnam geschrieben hat, hat schon bei seiner Veröffentlichung 1955 eine ungewöhnlich starke politische Wirkung entfaltet. Und es erwies sich geradezu als prophetisch, was die Rolle der USA in Vietnam betrifft. Heute gelesen, drängen sich Vergleiche zu Lybien, Irak und Syrien geradezu auf. Doch zurück zum Buch. Da ist zum einen der Ich-Erzähler Thomas Fowler, ein vietnamerfahrener, abgebrühter britischer Korrespondent, der über den unerbittlich geführten Krieg der französischen Kolonialmacht gegen die immer stärker werdenden kommunistischen Vietminh im Norden berichtet, sich aber aus allem raushalten möchte. Schließlich sei das nicht „sein Krieg“. Das ändert sich allmählich, als er Alden Pyle kennenlernt, einen

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Vietnam
Elke

Nahaufnahme: Quirliges Leben auf Hanois Straßen

Ganz egal ob morgens, mittags oder nachts: Das Leben in Hanoi spielt sich auf der Straße ab. Schon morgens fahren Frauen mit ihrem voll beladenen Fahrrad von Straße zu Straße und verkaufen frisches Obst, Gemüse oder Blumen. Mittags sitzen Familien und Arbeitskolleginnen und -kollegen zusammen am Rand der Straße und essen gemeinsam. Und abends fahren offenbar alle noch einmal mit ihrem Moped in die Stadt und trinken am Straßenrand einen vietnamesischen Kaffee oder ein Hanoi-Bier. Hier ein paar Impressionen von den belebten Straßen in Hanoi. Bitte einfach auf die Fotos klicken, dann werden sie größer.

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Vietnam
Elke

Schickt mir Eure Wünsche für Vietnam

Asien lässt uns nicht los, so dass wir aktuell Vietnam bereisen. Auch hier kann ich bei der besonderen Aktion wieder einen Wunsch für Euch erfüllen oder über ein bestimmtes Thema berichten. Was interessiert Euch an Vietnam besonders? Was soll ich ausprobieren? Wen soll ich treffen? Wo soll ich hinfahren? Macht bitte mit und schickt eine E-Mail bis Samstag, 22. Oktober 2016, direkt an magazinaktion@pressenetz.de Das Ergebnis erscheint dann hier und auf „Gute REISE“, der online-Reiseseite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

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Vietnam
Wolfgang

Brahms in Hanoi

Zufälle gibt’s! Noch ziemlich im Jetlag, bekamen wir am Morgen unserer Ankunft in Vietnam auf der Straße einen Zettel in die Hand gedrückt. Er hat uns sofort elektrisiert, denn es war die Ankündigung für ein Konzert im Opernhaus von Hanoi für den 13. Oktober – da würden wir also noch in der Stadt sein. Da mussten wir hin, noch dazu, weil sie so besonders war: Zur Aufführung sollte – sogar erstmalig in Vietnam – Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ kommen, ein eindrucksvolles Werk für Orchester, Chor und zwei Solostimmen. Und „zufällig“ stand da dann noch der Name des Gewandhauschores Leipzig auf dem Programm, und – als Kooperationspartner – das hiesige Goethe Institut. Die zwei Karten waren rasch besorgt, und als wir beim Frühstück in unserem Hotel unserer sehr netten, gut deutschsprechenden Bedienung Bing davon erzählten, wollte sie mit. Sie hatte drei Jahre in Deutschland studiert und – tatsächlich! – so etwas wie Heimweh nach Deutschland und insbesondere der deutschen Kultur. Ihr Lieblingsfilm ist „Metropolis“ von Fritz Lang, den sie sich immer wieder gerne anschaut. Klar,

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Nepal
Elke

Der Wiederaufbau kommt gut voran

Nur rund 50 Sekunden dauerten die beiden verheerenden Erdbeben in Nepal am 25. April und am 12. Mai 2015. Mehr als 8.500 Menschen verloren dabei ihr Leben, über 600.000 Häuser brachen zusammen und auch viele Kulturdenkmäler wurden zerstört. Genau eineinhalb Jahre nach der Naturkatastrophe waren wir in Nepal – und auf Wunsch von Werner Gabriel aus Fürth berichten wir, wie der Wiederaufbau in Kathmandu vorankommt. Den Artikel findet Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung. Einige Bilder zum Wiederaufbau von Kulturdenkmälern in Kathmandu gibt es hier schon. Die ersten drei Fotos sind von der Boudanath-Tempelanlage, die anderen vom Durbar-Square.

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Nepal
Elke

Ein ganzes halbes Jahr auf Reisen

Auf den Tag genau sind wir heute ein ganzes halbes Jahr auf Reisen. Zeit für eine kleine Bilanz – und deshalb antworten wir hier auf drei Fragen, die die Süddeutsche Zeitung in einer online-Serie an Weltreisende stellt. Leider hat uns die SZ noch nicht entdeckt, aber das kann ja vielleicht noch kommen… Und jetzt geht´s los mit dem fingierten Interview: Wo stecken Sie gerade? In einem kleinen Touristen-Taxi in Nepal. Der Fahrer bringt uns von Pokhara – wo wir ein fünftägiges Trekking in der Annapurna-Region gemacht haben und wo auch das Bild entstanden ist – zurück nach Kathmandu. Die Fahrt dauert zwischen sechs und acht Stunden und ist in der glühenden Hitze durchaus anstrengend. Mit dem Flieger könnten wir die gleiche Strecke in einer halben Stunde zurücklegen. Aber wir wollen die Landschaft nicht nur von oben sehen, sondern einen Eindruck von Land und Leuten auch außerhalb der Touristenzentren bekommen. Wie ist die Lage? Wunderbar. Wir haben schon viel erlebt – und bis auf ein paar Kleinigkeiten war alles sehr sehr positiv. Wir haben nette Menschen

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Nepal
Wolfgang

Die Besteigung des Poon Hill

Schon bei unserer Ankunft am Flughafen in Kathmandu deutete es sich an. Als wir zur Begrüßung das Schild „Matterhorn Treks & Expedition Ltd.“ mit unseren Namen darauf sahen, ahnten wir: Das geplante Bergwandern im Himalaya wird kein Spaziergang. Das hat einen Hauch von Expedition und wird eine echte Herausforderung für alle Beteiligten. Wie es dann tatsächlich wurde, lest Ihr hier selbst. Danksagung Ang Kami, dem Ideengeber für unsere wagemutige Himalaya-Tour, sei Dank. Als überaus erfahrenem Sherpa und Chef von „Matterhorn Treks & Epeditions Ltd.“ hatten wir uns seinen Planungen anvertraut. Hatte er noch damit gerechnet, dass wir als Flachländer lediglich von Bergdorf zu Bergdorf wandern wollten bzw. konnten, wurde daraus eine waghalsige Bergbesteigung. Dies verdankt sich der hochmotivierten Mann- bzw. Frauschaft. Ihrem Wagemut und ihrer Zähigkeit ist deshalb der Expeditionsbericht gewidmet. Die Mann- bzw. Frauschaft Prakasch, engagiert als ortskundiger Guide mit Österreich-Erfahrung, deshalb auch einer Sprache mächtig, die für uns einen Mischmasch aus Özi-Sprech und Englisch darstellte. Elke, deren Stärke zweifelsohne in ihrer Redegewandtheit, gepaart mit Eigensinn und großer Willenskraft liegt und die immerhin schon

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Nepal
Elke

Nahaufnahme: Besondere Menschen im Kathmandu-Tal

Freundlich sind sie alle, und viele haben richtige Charakterköpfe: Die Menschen im Kathmandu-Tal, denen wir gestern und heute begegnet sind. Hier eine kleine Auswahl unserer besten Bilder – von der Frau mit dem Wollknäuel bis zum heiligen Mann, dem Sadhu. Bitte einfach auf die Fotos klicken, dann werden sie größer.  

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Nepal
Elke

Welchen Wunsch kann ich in Kathmandu erfüllen?

Wie Ihr sicher schon gelesen habt, sind wir seit vorgestern in Nepal. Morgen brechen wir zu einer leichten Trekking-Tour in der Nähe von Pokhara auf. Und danach sind wir noch einmal für ein paar Tage in Kathmandu. Dort kann ich dann bei der besonderen Aktion wieder einen Wunsch für Euch erfüllen oder über ein bestimmtes Thema berichten. Die Göttin mit den vielen Armen, die Ihr auf dem Bild seht, hilft mir sicher dabei… Also: Habt Ihr einen Wunsch? Dann schickt ihn bitte per E-Mail bis Sonntag, 2. Oktober, direkt an magazinaktion@pressenetz.de Das Ergebnis erscheint dann hier und auf „Gute REISE“, den online-Reiseseiten der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

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Nepal
Wolfgang

Namasté – Willkommen in Nepal

Die erste Überraschung gibt’s schon am Flughafen: Statt des befürchteten Schlangestehens vor den Schaltern der Immigrationsbehörden wegen Passkontrolle und „Visum on arrival“ erwarten uns dort freundliche, hilfsbereite Beamte und ein zügiges Verfahren. Dieser gute Eindruck bestätigt sich auch am folgenden Tag: Überall begegnen uns die Menschen offen und freundlich, die Grundstimmung wirkt – trotz der üblichen Hektik einer Millionenstadt –  gelassen, ja heiter. Die zweite Überraschung erwartet uns dann bei unserer Stadtführung: Anders als vermutet, sehen wir zunächst kaum größere Schäden an den Gebäuden. Schließlich wurde Nepal ja im April 2015 durch mehrere, schwere Erdbeben erschüttert. Die bedrückenden Bilder von den schrecklichen Folgen für Mensch, Kultur und Natur gingen danach um die Welt. Da ich 2006 schon einmal in Nepal war, war ich natürlich besonders gespannt, wie sich Kathmandu seitdem verändert hat. Ang Kami – vom Sherpa zum Manager Damals habe ich auch Ang Kami kennengelernt, der als Sherpa schon mehrere 8.000er bestiegen hat, mittlerweile aber sehr erfolgreich eine Trekking-Agentur in Kathmandu betreibt. Da unser Kontakt seitdem nicht mehr abgerissen ist, wird seine Matterhorn-Treks & Expeditions

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Sri Lanka
Elke

„Amal Villa“ und „Amal Beach Hotel“ in Bentota

Es ist Nebensaison. Absolute Nebensaison. Und das führt dazu, dass wir quasi gleich zwei sehr schöne Hotelanlagen in Bentota ganz für uns allein haben… Eigentlich wäre uns ja ein wenig Kontakt zu anderen Reisenden ganz angenehm, aber das soll wohl nicht sein – und so nutzen wir einfach jeden Tag sehr ausführlich und ungestört den schönen Pool in der Amal Villa und das gute Essen im Amal Beach Hotel. Die Amal Villa ist ein sehr schönes Boutique-Hotel mit sechs Zimmern, einem wunderschönen Pool und einem kleinen aber feinen Ayurveda-Zentrum. Nach fünf Monaten Weltreise habe ich mir da glatt mal eine dreitägige Anwendung gegönnt und sie sehr genossen. Das Amal Beach Hotel, das Ihr in booking.com finden könnt, liegt auf der anderen Straßenseite und hat den Zugang zum Meer. Witzigerweise liegt zwischen dem sehr guten Restaurant im Garten und dem Strand die schöne Bahnstrecke von Colombo nach Galle. Ein Sicherheitsmann sitzt deshalb Tag und Nacht am Bahnübergang und passt auf, dass den Gästen nichts passiert. Mehr Infos: www.amal-villa.com Hier ein paar Bilder von beiden Häusern. Wenn

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Sri Lanka
Elke

Die richtigen Zutaten für ein langes Leben

Knapp vier Wochen haben wir auf Sri Lanka verbracht. Die Insel südöstlich von Indien ist in Deutschland vor allem bekannt für guten Tee, traumhafte Strände – und für Ayurveda. Kein Wunder also, dass sich bei der „besonderen Aktion“ Frank Wesnitzer aus Nürnberg (www.DerYogaFrank.de) mit diesem Wunsch gemeldet hat: „Als Yogalehrer und ayurvedischer Koch würde ich mich sehr über eine Reportage zu diesem Thema von Elke freuen. Der Bericht sollte leicht, informativ, freudvoll und spannend sein.“ Den Bericht findet Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung. Und hier gibt es schon mal ein paar Bilder zum Thema ayurvedisches Kochen mit frischen Zutaten. Frisches Gemüse, Hülsenfrüchte, eine Prise Chili – und manchmal auch Obst: Das sind die wichtigsten Zutaten für ein gutes ayurvedisches Curry. Auch Zimt ist eine wichtige Zutat. Hier seht Ihr ihn als Stange, als Öl und am frischen Strauch. Und wenn Ihr nach dem Kochen eine Handcreme braucht, probiert doch mal eine ayurvedische Zimt-Handcreme. Und hier noch ein Blick in den ayurvedische Kräutergarten und die Ayurveda-Apotheke in Alutgama:

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Sri Lanka
Elke

Tropisches Idyll für Architektur-Fans

Ein echtes Highlight unseres Sri-Lanka-Aufenthalts ist ein Ausflug in den Brief Garden bei Alutgama und zum Lunuganga Estate bei Bentota. Beides sind tropische Landsitze und eine echte Augenweide für Gartenliebhaber/innen und Architektur-Fans. Der Brief Garden gehörte dem Künstler und Journalisten Bewies Bawa, das Lunuganga Estate seinem Bruder, dem berühmten Architekten Geoffrey Bawa. Beide leben seit einigen Jahren nicht mehr, sorgten aber dafür, dass ihre Landsitze der Öffentlichkeit zugänglich sind. Was für ein Glück – wie Ihr hier selbst sehen könnt. (Wenn Ihr auf die Kreise klickt, gehen die einzelnen Bilder auf.) Das Lunuganga Estate ist übrigens auch ein kleines und sehr privates Hotel. Der Brief Garden gehört heute dem ehemaligen Gärtner von Bewies Bawa.    

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Sri Lanka
Elke

Gutes Karma und Nirwana

Ob Buddhismus oder Hinduismus, wichtig ist das gute Karma! Auf diesen einfachen – und sicher viel zu verkürzten – Nenner habe ich für mich die beiden großen Religionen bzw. spirituellen Lehren Asiens gebracht. Das Wort Karma kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet ein „Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karma) Immer wieder neu geboren? Einfach ausgedrückt heißt das: Alles, was Du in diesem Leben tust, hat Auswirkungen auf Dein nächstes Leben. Denn sowohl die Hindus als auch die Buddhisten glauben an eine Wiedergeburt. Deshalb müssen sie in diesem Leben möglichst viel gutes Karma ansammeln, um dann in ihrem nächsten Leben eine bessere Ausgangsposition zu haben. Die Buddhisten streben dabei übrigens das Nirwana an, das vollkommene Erlöschen. Ihr Ziel ist es, den Kreislauf des Lebens, des Leidens und der Wiedergeburten zu beenden und den Zustand des Erwachens zu erreichen. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nirwana) Wenn man an Wiedergeburten glaubt

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Sri Lanka
Die Crew

Radel-Tour mit Girlies

Sie sind da! Nach ziemlich genau fünf Monaten, die wir nun schon in der Welt unterwegs sind, konnten wir vorgestern endlich Lissy und Hannah in die Arme schließen. Für zwei Wochen sind sie aus München nach Sri Lanka gekommen, und nun werden wir zusammen die schöne Insel bereisen. Unser Fahrer Leo hat eine spannende Tour für uns zusammengestellt, so dass auch wir nun mal nichts planen müssen, sondern ganz die „family reunion“ genießen können.  Nach einer Nacht im süßen kleinen Guesthouse in Galle an der Südküste, starten wir ganz aktiv unsere Insel-Reise: Wir haben eine Fahrradtour mit Chameera Cycling gebucht und erkunden von Galle aus die Lagune und kleine Dörfer der Umgebung. Natürlich ist genau an diesem Tag eine Gluthitze, aber trotzdem genießen wir die knapp drei Stunden auf dem Fahrrad. Denn besser könnte der Einstieg gar nicht sein, sehen wir doch gleich am ersten Tag der gemeinsamen Reise das „echte“ Leben der Menschen in diesem Land. Wir schauen uns eine Weberei an und eine kleine Fabrik, in der aus Kokosnüssen sowohl Seile als auch

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Sri Lanka
Elke

Was wünscht Ihr Euch im September?

Den September verbringen wir auf Sri Lanka. Und für „Gute REISE“, die online-Reiseseiten der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung, mache ich auch hier wieder die „besondere Aktion“. Was wünscht Ihr Euch? Soll ich zum Beispiel exotische Früchte kosten – wie auf dem Bild in Galle im Süden Sri Lankas? Oder soll ich einen bestimmten Strand testen, an den Ihr bald mal fahren wollt? Oder ein leckeres ayurvedisches Rezept schicken? Oder was fällt euch so ein? Macht doch bitte mit und schickt eine E-Mail bis Sonntag, 4. September, per Mail direkt an: magazinaktion@pressenetz.de

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Sri Lanka
Elke

Schwierige Einreise in ein schönes Land

Sri Lanka ist schön – daran besteht kein Zweifel. Unsere Einreise aus Indien war allerdings so richtig schwierig und wäre fast schief gegangen. Auf Weltreise sein ist manchmal ganz schön kompliziert… Was ist passiert? Nun ja: Für alle Länder, die wir bereisen, brauchen wir ein Visum, und das beantragen wir vorab online. Wenn das erledigt ist, buchen wir einen one-way-Flug, freuen uns auf die Reise und genießen erst einmal das Land, in dem wir uns gerade aufhalten. Stressige Stunden Das Buchen eines one-way-Tickets wurde uns am Flughafen von Mumbai jedoch zum Verhängnis. Denn Sri Lanka fordert für die Einreise auch ein gültiges Flugticket für die Ausreise. Sonst könnte man ja auf die Idee kommen, einfach im Land zu bleiben. Und genau dieses Ticket für den Weiterflug hatten wir nicht, schließlich sind wir auf einer langen Reise, wollen immer nur „auf Sicht“ planen und waren uns noch nicht sicher, ob wir drei oder vier Wochen in Sri Lanka bleiben, ob wir danach nach Nepal oder Myanmar fliegen und, und, und. Trotz aller Erklärungen blieben die Damen

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Indien
Elke

Bunt, schön und gut für das Familieneinkommen

Auch in Indien habe ich für die „besondere Aktion“ wieder einen Wunsch aus der Heimat erfüllt. Dr. Susanne Langer aus Erlangen hatte eine interessante Frage zu Saris, den bunten Kleidern der indischen Frauen. Mit einer der beiden Frauen im Bild oben habe ich dazu ein kurzes Interview geführt. Das Ergebnis findet Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung. Und hier gibt es schon mal eine kleine Diashow mit Frauen in Saris:  

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Indien
Elke

„Madri Haveli“ in Udaipur

Unser schönstes Hotel in Indien war das „Madri Haveli“ in Udaipur. Die Stadt in Rajasthan gilt als „the most romantic city“ in Indien – das hat sich uns nicht wirklich erschlossen. Aber unser Hotel war auf jeden Fall romantisch, geschmackvoll und wunderschön. Das kleine Heritage-Hotel ist knapp 300 Jahre alt und liegt mitten im historischen Zentrum der Stadt, so dass wir alles zu Fuß erkunden konnten und mal nicht mit dem Tuk-Tuk fahren mussten. Zum Frühstücken gingen wir auf die kleine Dachterrasse des Hotels mit Blick auf die Gassen, den See und – hinter einem Tempel etwas versteckt – auch auf den Palast. Sollten wir nochmal nach Udaipur kommen, würden wir auf jeden Fall wieder in diesem Stadtpalast übernachten. Mehr Infos: www.madrihaveli.com Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.

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Indien
Wolfgang

„Gebrauchsanweisung für Indien“ von Ilija Trojanow

Wohl jeder von uns hat seine Bilder von Indien im Kopf: Die farbenfrohen Saris der Frauen, den betörend schönen Taj Mahal, Yoga, Ayurveda und die Gurus, die berühmten heiligen Kühe oder Elendsbilder bitterer Armut. Nicht zu vergessen die „Spiritualität Indiens“, die seit jeher Sinnsucher en Masse in das Land zieht. Aktuell steht Indien aber auch für einen IT- und Software-Boom. Kaum ein Land lädt so zu Abziehbildern ein wie Indien. Dabei ist es ebenso vielfältig wie widersprüchlich. Wer – wie wir – Indien zum ersten Mal bereist, noch dazu gleich zwei Wochen in der 20- Millionen-Metropole Delhi verbringt, erlebt einen Kulturschock. Scheinbar alles ist hier anders: Der Kontrast zwischen arm und reich ist viel schärfer, Armut ist hier überall und drastisch sichtbar, die unglaublich vielen Menschen, die alle ständig unterwegs zu sein scheinen, der chaotische, ohrenbetäubend laute Verkehr, die Strukturlosigkeit der Städte, der Müll. Und überall Symbole einer Religion, der man nachsagt, sie habe so viele Götter, wie es Inder gibt: der Hinduismus. Wie kann man ein solches Land verstehen? Indienkenner Ilija Trojanow Wir greifen –

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Elke

„Chonor House“ in Dharamsala

Eine sehr besondere Unterkunft ist das „Chonor House“ im nordindischen Dharamsala. Der Ort wird oft „Little Lhasa“ genannt, weil hier so viele Exil-Tibeter/innen leben. Und so ist hier auch das Norbulingka-Institut angesiedelt, das sich der Bewahrung der tibetischen Tradition und Kultur verschrieben hat, und zudem drei kleine Hotels in Dharamsala betreibt. Das „Chonor House“ liegt direkt gegenüber der Exil-Residenz des Dalai Lama und bietet – bei schönem Wetter – einen wunderbaren Blick in das Kangra-Tal. Die Zimmer sind sehr individuell und kunstvoll gestaltet und greifen in Wandgemälden, Teppichen und Kissen unterschiedliche tibetische Themen auf: Von Pflanzen und Tieren bis hin zu einzelnen Provinzen des Himalaya-Landes. Wir selbst waren gleich in drei Zimmern, denn es gab einen kleinen Buchungsfehler, und wir mussten zweimal umziehen. So konnten wir uns davon überzeugen, dass wirklich jedes Zimmer anders ist und seinen eigenen Charme hat. Das erste Zimmer – „birds of Tibet“ – hat uns trotzdem am besten gefallen, denn es hat einen großen Balkon mit Blick in den Garten. Hier ein paar Einblicke in die  Zimmer „birds of Tibet“ und „Amdo“. Bitte einfach auf ein Bild in

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Indien
Elke

Eine Woche in „Little Lhasa“

Ob Menschen, Tempel, Häuser oder Speisekarten: Im nordindischen Dharamsala, wo wir seit ein paar Tagen sind, ist fast alles von Tibet geprägt. Kein Wunder, ist der 30.000 Einwohner-Ort am Fuße des Himalaya doch seit 1959 Sitz des Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung. Wir sind – wie übrigens auch viele Inder – in diese Region gekommen, um der schwülen Hitze Delhis zu entfliehen und ein wenig „Sommerfrische“ in den Bergen zu suchen. Tatsächlich ist es hier deutlich kühler als in Delhi, denn Dharamsala liegt auf 1.750 Metern über dem Meeresspiegel. Doch auch hier schlägt der Monsun ganz schön zu, so dass es sehr viel regnet und wir die schneebedeckten Himalaya-Berge leider noch nicht wirklich gesehen haben. Leichtes Trekking am Fuße des Himalaya Eine Tages-Wanderung zum „Hausberg“ Triund haben wir gestern trotzdem gemacht und haben die wenigen Augenblicke mit guter Sicht in das wunderbare Bergland sehr genossen. Überrascht waren wir über die Massen an jungen Inderinnen und Indern, die uns auf dieser Tour begegnet sind. Die meisten von Ihnen in Flip-Flops oder leichten Turnschuhen, aber begleitet

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Indien
Elke

Kultur pur im „Golden Triangle“

Vier Monate und einen Tag sind wir nun unterwegs. Und bisher haben wir vor allem tolle Landschaften, wilde Tiere und das wunderschöne Kapstadt gesehen. Sehr kurz kam dagegen die Kultur, doch unser Aufenthalt in Delhi ist der Wendepunkt. Fast jeden Tag besuchen wir in der indischen Hauptstadt eines der zahlreichen Kulturdenkmäler – und in den letzten drei Tagen waren wir mit einem Fahrer im so genannten „Golden Triangle“ zwischen Delhi, Agra und Jaipur unterwegs. Beginnen wir mit Agra. Der Ort liegt knapp 210 Kilometer südöstlich von Delhi und ist dank des Taj Mahal weltberühmt. Das wunderschöne Bauwerk ist eine steingewordene Liebeserklärung des Großmogul Shah Jahan an seine Frau Mumtaz Mahal, die im Jahr 1631 bei der Geburt ihres 14. (!) Kindes verstorben ist. Ihr zu Ehren ließ er das weiße Mausoleum in der Form einer Moschee errichten und engagierte dafür die besten Architekten seiner Zeit. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.  Ein Reiseziel für Liebende Wegen der Harmonie seiner Proportionen gilt der Taj Mahal

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Indien
Wolfgang

Delhi im Monsun

Vielleicht ist es ja der monsunregengraue Morgen, mit dem uns der Tag heute in Delhi begrüßt hat. Vielleicht sind es aber auch die vielen schlechten Nachrichten aus der Welt, aus Europa und mittlerweile auch aus der Heimat, die die Stimmung trüben. Auf jeden Fall holen uns die Ereignisse der letzten Tage und Woche auch hier in Indien ein und lassen uns nicht los. Kashish, die junge, sehr vitale Gastgeberin unseres Apartments im Distrikt „Greater Kailash“ in Süd-Delhi, fragte gestern Abend schon nach, wie es uns denn so gehe angesichts der Nachrichten aus Deutschland. Sie ist selbst Journalistin, hat aber ihren TV-Job gekündigt, um ein Social-Media Startup-Unternehmen zu gründen. Um dafür Geld einzusammeln, ist sie heute für mehrere Tage nach Bombay geflogen. Freunde aus Deutschland schreiben uns, dass sich das Land durch die Anschläge verändern werde. Dass es jetzt schon spürbar mehr Verunsicherung, ja Angst gebe. Wird Reisen gefährlicher? Das ist insofern seltsam für uns, als wir vor unserer Abreise häufig mit der Frage konfrontiert wurden, ob wir denn bei einer so großen Reise keine Angst

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WeltreiseLogbuch-ElkeZapf-Mauritius
Indien
Elke

Ein Wunsch für Indien?!

Für „Gute REISE“, die online-Reiseseiten der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung, mache ich auch im August wieder die besondere Aktion – dieses Mal in Indien. Heute Nacht fliegen wir nach Delhi und bleiben dort für zwei Wochen. Danach bereisen wir weitere zwei Wochen Nordindien – welche Orte genau, das wissen wir noch nicht.  Auch in Indien erfülle ich wieder gerne Eure Wünsche oder berichte über ein bestimmtes Thema. Macht doch bitte mit und schickt eine E-Mail bis zum 1. August direkt an: magazinaktion@pressenetz.de

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Mauritius
Elke

Stopover auf Mauritius

Kitesurfen im Indischen Ozean, Entspannen im Luxushotel, Heiraten am Traumstrand – das sind die drei wichtigsten Gründe, um in Mauritius Urlaub zu machen. Für uns ist diese Trauminsel im Indischen Ozean allerdings aus einem anderen Grund eine Reise wert: Sie ist ein perfektes Stopover-Ziel auf dem Weg von Afrika nach Asien. Geografisch gehört Mauritius zu Afrika – der Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans liegt knapp 900 Kilometer östlich von Madagaskar, der letzten Etappe unserer bisherigen Reise. Kulturell geprägt wurde Mauritius jedoch nicht von Afrika, sondern von Indien, denn knapp zwei Drittel der Bevölkerung sind so genannte Indomauritier, stammen also vom indischen Subkontinent. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mauritius) Zwischen Afrika und Asien Für uns ist Mauritius deshalb die perfekte Einstimmung auf unser nächstes Reiseland:  Indien. Mitte nächster Woche fliegen wir nach Delhi und sind schon sehr gespannt, was uns dort erwartet. Einen Vorgeschmack auf indische Kultur haben wir gestern schon in der größten hinduistischen Pilgerstätte außerhalb Indiens bekommen. Gleich um die Ecke unserer Ferienwohnung, die im touristisch weniger erschlossenen Süden von Mauritius liegt, biegt eine wundervolle Straße ab, die

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