Afrika

„Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Dinge tun,
werden das Antlitz
dieser Welt verändern.“

[Sprichwort der Xhosa]

Elefanten und Giraffen in Namibia. Xhosa-Frauen und -Männer beim Bau einer rituellen Hütte in Südafrika. Kinderarbeit auf Madagaskar. Genuss pur in den Winelands nahe Kapstadt.

Afrika gilt als die Wiege der Menschheit und ist der zweitgrößte Kontinent der Erde. Auf einer Fläche von 30 Millionen Quadratkilometern leben rund 1,1 Milliarden Menschen. In 55 Ländern. 

Wohin soll die Reise gehen?

Senegal
Wolfgang

„Unterwegs im Auftrag des Herrn“

Seit deutlich mehr Flüchtlinge nach Europa kommen, ist Afrika bei uns verstärkt ins Blickfeld gerückt. Meist geht es dabei um die gravierenden Probleme, die dieser Kontinent noch immer hat, seltener um die positiven Entwicklungen und Chancen. Eine faire Entwicklungspolitik soll helfen, die Fluchtursachen zu bekämpfen, darüber sind sich (fast) alle einig. „Schluss mit unserem Kolonialismus!“ fordert daher Gerd Müller, CSU-Mitglied (!) und derzeit Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Andere Stimmen hingegen warnen, dass sich Afrika selbst helfen müsse. Der Anspruch, dass die armen Länder Afrikas mit Entwicklungsgeld zu retten seien, sei viel zu ambitioniert. Sich dazu eine eigene Meinung zu bilden, ist gar nicht so einfach. Auch auf unserer Weltreise waren wir ja vielfach mit diesen Fragen konfrontiert gewesen. Da traf es sich gut, dass die Akademie Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg (CPH) im Januar 2018 eine Reise in das westafrikanische Land Senegal organisierte. Anlass war die alljährliche Feier der Partnerschaft zwischen der Diözese Thiès und dem Erzbistum Bamberg.  Mit Siegfried Grillmeyer, dem Direktor des CPH, hatten wir denn auch einen sehr engagierten Delegationsleiter. So organisierte

> MEHR
Mauritius
Elke

Stopover auf Mauritius

Kitesurfen im Indischen Ozean, Entspannen im Luxushotel, Heiraten am Traumstrand – das sind die drei wichtigsten Gründe, um in Mauritius Urlaub zu machen. Für uns ist diese Trauminsel im Indischen Ozean allerdings aus einem anderen Grund eine Reise wert: Sie ist ein perfektes Stopover-Ziel auf dem Weg von Afrika nach Asien. Geografisch gehört Mauritius zu Afrika – der Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans liegt knapp 900 Kilometer östlich von Madagaskar, der letzten Etappe unserer bisherigen Reise. Kulturell geprägt wurde Mauritius jedoch nicht von Afrika, sondern von Indien, denn knapp zwei Drittel der Bevölkerung sind so genannte Indomauritier, stammen also vom indischen Subkontinent. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mauritius) Zwischen Afrika und Asien Für uns ist Mauritius deshalb die perfekte Einstimmung auf unser nächstes Reiseland:  Indien. Mitte nächster Woche fliegen wir nach Delhi und sind schon sehr gespannt, was uns dort erwartet. Einen Vorgeschmack auf indische Kultur haben wir gestern schon in der größten hinduistischen Pilgerstätte außerhalb Indiens bekommen. Gleich um die Ecke unserer Ferienwohnung, die im touristisch weniger erschlossenen Süden von Mauritius liegt, biegt eine wundervolle Straße ab, die

> MEHR
Madagaskar
Elke

Stromausfall statt Fußballspiel

Der dritte Wunsch aus der „besonderen Aktion“ ist erfüllt – oder doch nicht? Auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung könnt Ihr lesen, was aus der E-Mail von Irene Haffa aus Bubenreuth geworden ist. Sie wünschte sich ein Foto von feiernden Fans auf Madagaskar, die die Deutsche Fußballmannschaft bei der EM bejubeln – am besten noch in deutschen Trikots. Doch dann kam alles ganz anders.  

> MEHR
Madagaskar
Wolfgang

Bitterschönes Madagaskar

Wir sahen faszinierende Landschaften und trafen freundliche, hilfsbereite Menschen. Wir sahen aber auch Kinder, die als Lastträger Ziegelsteine auf dem Kopf balancierten. Und wir sahen Menschen, die zahlreiche, mit Wasser gefüllte Kanister mit primitiven Karren mühsam bergan schoben zum noch weit entfernten Dorf. Schon vor Madagaskar hat uns die Frage beschäftigt: Wie wird es uns wohl gehen bei der Reise durch ein Land, das zu den ärmsten der Welt gehört? Wie mit all den Widersprüchen umgehen, die solch eine Reise mit sich bringt? Einerseits wunderschöne Landschaften, eine freundlich wirkende Bevölkerung und (fast) jeden Tag neue, intensive Erlebnisse mit Mensch und Natur. Andererseits der Eindruck bitterer Armut oder deren Folgen: Bettelei, Kinderarbeit, Menschen – vor allem Frauen – als Träger schwerster Lasten, Dörfer und Städte voller heruntergekommener Gebäude und Straßen, Müll, Staub und Dieselruß. Oder sitzen wir vielleicht nur unserer „westlichen Sichtweise“ auf, wie ein wohlmeinender Freund anmerkte, nachdem er Elkes Text über unsere ersten Eindrücke von Antananarivo gelesen hatte? Sind wir nur zu voreingenommen oder überempfindlich gegenüber anderen Kulturen und deren Sitten und Gebräuchen? Hier ein

> MEHR
Madagaskar
Elke

Erste Notizen aus Madagaskar

„Same same Hollywood“, das sagt der Taxifahrer, der uns vom Flughafen der madagassischen Hauptstadt Antananarivo in unser Hotel fährt, gleich ein paar Mal. Doch wir brauchen eine ganze Weile bis wir verstehen, dass er den großen Antananarivo-Schriftzug am Hügel meint, der dem berühmten Vorbild in Hollywood nachempfunden ist. Stolz ist er darauf und sagt, wie gerne er hier lebt – schiebt aber auch nach, dass es kein einfaches Leben ist. Diesen Eindruck haben auch wir. Schon in der knappen halben Stunde, die wir  Taxi fahren, sehen wir unglaublich viel Chaos und Armut: Alte Autos kurz vor dem Zusammenbruch  verstopfen die Straßen und verpesten mit schwarzen Abgaswolken die Luft. An der Straße sitzen Frauen mit Kindern und betteln. Dahinter sind Marktstände mit spärlichem Angebot. Und rechts und links der Straße sehen wir etliche Siedlungen mit verfallenen Häusern, in denen dennoch Menschen leben. Übrigens liegt Antananarivo auf knapp 1.500 Metern, so dass es im Moment hier nachts empfindlich kalt ist und ein Dach über dem Kopf besonders wichtig wäre. Bittere Armut Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt – und das Lied „Wir lagen vor Madagaskar und

> MEHR
Südafrika
Die Crew

4.000 Kilometer „Reisen auf Sicht“

Von Nürnberg ans Kaspische Meer: Nie im Leben kämen wir auf die Idee, diese Strecke mit dem Auto zurückzulegen, denn es sind mehr als 4.000 Kilometer. In Südafrika dagegen suchen wir uns in Kapstadt einen robusten Mietwagen aus – zum Glück ohne Kilometerbegrenzung – fahren los, und haben dreieinhalb Wochen später mal eben 4.000 Kilometer zurückgelegt. Kein Wunder, sind wir doch vom Kap bis zum Krüger-Park gefahren. Dies alles ohne große Planung, getreu unserem Motto, dass wir „auf Sicht reisen“ wollen. Was heißt das genau? Nun ja: Wir machen – anders als das bisher in unser beider Leben war – keinen großen „Masterplan“, sondern überlegen uns eigentlich immer nur das nächste Ziel und eine ganz grobe Richtung. Hier in Südafrika haben wir nach den vier Wochen „festem Wohnsitz“ in Kapstadt damit begonnen und sind im wahrsten Sinne des Wortes gut damit gefahren. Treffpunkt Port Elizabeth Zunächst einmal sind wir von Kapstadt aus jedoch getrennte Wege gegangen: Ich habe mit Heike sehr genau durchgetaktet einen Teil der Gardenroute gemacht – von Kapstadt über Hermanus nach Knysna

> MEHR
Südafrika
Elke

Markt-Bilder und Postkarten

Zwei Wunsch-Mails aus der „besonderen Aktion“ sprechen mich besonders an, so dass ich sie möglichst kontinuierlich umsetzen will. (Super)Markt-Bilder aus der Welt Monika Wiedenhöfer aus Nürnberg hatte Anfang Mai gemailt: „Wenn ich auf Reisen bin, muss ich immer in einen lokalen Supermarkt, um die landestypischen Lebensmittel und Verpackungen kennen zu lernen. Ich wünsche mir aus Kapstadt – und aus möglichst vielen anderen Orten – ein Bild eines Supermarktregals.“ Postkarten in die Heimat Und Michael Klisa aus Amberg schreibt im Juni: „Wäre es möglich, dass ihr immer mal wieder meiner Mutter eine Postkarte schickt? Sie ist doch schon in einem gewissen Alter, wo sie nicht mehr in Urlaub fahren kann – früher aber gerne verreist ist!“ Fotogalerien auf Facebook-Seite Die erste Postkarte ist geschrieben – und auch ein paar Fotos von (Super)Märkten und anderen Einkaufssituationen findet Ihr schon auf der GuteReise-Facebook-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung. Schaut doch immer wieder mal rein.

> MEHR
Südafrika
Elke

Ein Klavier, ein Klavier!

Der zweite Wunsch aus der „besonderen Aktion“ ist erfüllt. Als wir an der südafrikanischen „Wild Coast“ sind, erreicht mich der Wunsch der „wilden Hilde“. Die Nürnberger Swingpianistin Hildegard Pohl schreibt:  „Ich wünsche mir Bilder von Klavieren oder Flügeln aus Südafrika.“ Wie und wo ich fündig geworden bin, lest Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

> MEHR
Südafrika
Elke

„The Concierge“ in Durban

Ein echt cooles Quartier haben wir in Durban: Das „The Concierge“, ein kleines Boutique-Hotel mit nur acht Zimmern, die sehr schön und individuell eingerichtet sind. Natürliche Holzmöbel kombiniert mit stylishen Accessoires, einem schwarzen Bad und einer kleinen Terrasse mit Korbstuhl und Kissen. Besonders ist auch das kleine „Freedom-Café“, in dem wir unser leckeres Frühstück bekommen. Leider hat es nur bis nachmittags offen, es sei denn es findet eine besondere Feier in dieser location statt. Als wir ankommen ist hier zum Beispiel eine so genannte birth shower – ein Event, das ich so aus Deutschland nicht kenne: Eine hochschwangere Frau feiert mit all ihren Freundinnen das freudige Ereignis, das offenkundig bald bevorsteht. Die Deko ist sehr rosa, so dass es wohl ein Mädchen wird. Und alle Freundinnen haben große Tüten mit Geschenken für Mutter und Kind dabei… Was für ein netter Brauch! Mehr Infos: www.the-concierge.co.za Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.

> MEHR
Südafrika
Elke

Bunte Körbe aus Telefonkabeln

Schöne Dinge aus Recyclingmaterial gibt es in Südafrika in jedem Laden. Besonders in Auge stechen mir die bunten Körbe, die aus Telefonkabeln geflochten werden. Passend zum letzten Artikel von Wolfgang unter der Überschrift „Tradition und Moderne“ treffen auch hier alt und neu aufeinander. Denn die bunten Körbe aus dem neuen Material sind in Form und Technik genau gleich wie die – ebenfalls sehr schönen – alten Körbe aus Naturmaterial. Zu schade, dass ich weder die einen noch die anderen kaufen kann, denn wir sind ja noch soooo lange unterwegs. Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.    

> MEHR
Südafrika
Wolfgang

Tradition und Moderne in Bulungula

Fragt man Südafrikaner nach Gegenden, wo es noch „ursprünglich afrikanisch“ ist, schwärmen sie von der Wildcoast bzw. der „Transkei“.  So hieß die Region in der Apartheid-Zeit, als die rassistische Minderheits-Regierung der Weißen die schwarze Bevölkerungsmehrheit zwangsweise in so genannte „Homelands“ umgesiedelte. Es verwundert nicht, dass diese in der Regel abgeschieden lagen und karge, unfruchtbare Böden hatten. Zwischen Port Elisabeth und Durban gelegen, erstreckt sich die Wildcoast ca. 850 km entlang des Indischen Ozeans bis weit ins Landesinnere. Etwa auf halber Strecke liegt Bulungula, ein mehrfach ausgezeichnetes ökologisch-soziales Tourismus-Projekt an der Küste. Das Besondere daran ist, dass es ausschließlich von Xhosa betrieben wird, in der Community verwurzelt ist und seit seiner Gründung zum kreativen Kern und Motor der Entwicklung des bislang bitterarmen Umfelds geworden ist. Zudem stieß es weitere Projekte wie die 2007 gegründete Vorschule an und brachte neben Bildung für die Kleinen viele Menschen in Arbeit. Um dorthin zu kommen, mussten wir die Nationalstraße N2 verlassen, um dann zweieinhalb Stunden über, wie die Südafrikaner sagen, „dirtroads“ zu fahren, also staubige, teilweise sehr ruppige Pisten. Aber

> MEHR
Südafrika
Elke

Zu Besuch bei den „African Angels“

Die Welt ist klein! Wir sind an der südafrikanischen Wild Coast im kleinen Ort Chintsa und besuchen auf eine Empfehlung hin das Schulprojekt „African Angels“. Und wen treffen wir im Klassenzimmer? Eva Böhm, eine junge Deutsche, die gerade ihr Studium für das Gymnasiallehramt abgeschlossen hat, und über ein Projekt des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für drei Monate als Volunteer hier arbeitet. Eva Böhm unterstützt die Klassenlehrerin bei deren Arbeit mit den Erstklässlern, die aus den nahegelegenen Townships Chintsa East und Glen Eden kommen. „Diese Schule ist eine Riesenchance für die Kinder“, erklärt sie begeistert, „hier gibt es engagierte Lehrerinnen und kleine Klassen, in denen die Kinder individuell gefördert werden“. Die Schule heißt „African Angels Independent School“ und ist eine primary school für Sechs- bis Zwölfjährige. Sie ist privat finanziert und soll „Education with a Difference“ bieten. Was mit diesem Slogan gemeint ist, erklärt uns Schulleiterin Lou Billett. Sie betont, dass in der normalen ordinary school im Township die Schule zwar kostenfrei ist, dafür aber die Lehrer/innen oft nicht zum Unterricht kommen

> MEHR
Südafrika
Elke

„Buccaneers“ in Chintsa

Wer hätte das gedacht? Wolfgang und ich übernachten im Backpackers (!) und fühlen uns richtig wohl. Bei mir ist es mehr als 20 Jahre her – bei Wolfgang noch etwas länger, dass wir in einer Unterkunft für Rucksackreisende übernachtet haben. Damals waren das einfachste Hostels mit einem großen Schlafraum für kleines Geld. Heute gibt es das zwar immer noch, aber wie uns der Besitzer von „Buccaneers“ sagt: „The kids today need comfort“. Und deshalb gibt es hier in Chintsa an der Wild Coast auch schöne Zweibettzimmer in kleinen Bungalows – und alle haben einen wunderbaren Blick auf den Indischen Ozean. Das bed and breakfast, in dem wir die Nacht vorher verbracht haben, hatte weder den Meer-Blick noch ein besonders schönes Zimmer und war teurer… Wir verbringen im „Buccaneers“ also gleich drei Nächte und genießen den Blick, das Zimmer, den Kontakt zu jungen Menschen, das vegetarische Dinner im View-of-Africa-Restaurant – und nutzen die adventure-Angebote. So traue ich mich zum zweiten Mal in meinem Leben, auf einem Pferd zu reiten. Trainerin Penny erklärt alles bestens und sowohl sie als

> MEHR
Südafrika
Elke

„Genuss pur“ in den Winelands

Seit gut einer Woche ist unsere Freundin Heike in Südafrika. Wir freuen uns sehr über diesen Besuch und zeigen ihr unsere Lieblingsplätze in Kapstadt und Umgebung. Dazu gehören ohne Zweifel die Winelands, so dass wir uns einen Wagen mieten und mit Heike nach Stellenbosch und Franschhoek zu einer „Genuss-pur-Tour“ aufbrechen. Stellenbosch liegt nur knapp 40 Auto-Minuten von Kapstadt entfernt uns ist eine quirlige Universitätsstadt mit vielen kleinen Läden, Cafés und Galerien. Wer hier studiert, braucht bestimmt ein wenig länger für seinen Bachelor oder Master, denn die Stadt bietet ziemlich viel Ablenkung. Dazu gehören auch die vielen schönen Weingüter, die direkt vor der Stadt liegen. Meist sind es alte Güter im so genannten kapholländischen Stil: Weiß getünchte Giebelhäuser, die sich im sonnigen Herbstlicht markant von den Bergen im Hintergrund abheben. Wir besuchen jedoch ein relativ junges Weingut mit moderner Architektur: „Tokara„, das für seinen Wein, sein Essen und seine Architektur schon mehrere Preise bekommen hat. Wir genießen ein ganz wundervolles Mittagessen auf der Terrasse und fahren am späten Nachmittag zurück nach Kapstadt. Am nächsten Tag geht es über die Pass-Straße nach Franschhoek.

> MEHR
Südafrika
Elke

„Dreizehn Stunden“ von Deon Meyer

Es ist schon komisch: Ich liege spätabends in der Campstreet in Kapstadt auf dem Bett und lese – und die Handlung des spannenden Thrillers „Dreizehn Stunden“ von Deon Meyer spielt direkt vor unserer Haustür. Zwei Morde passieren – natürlich nur im Buch – in Gardens, also dem Stadtteil, in dem wir seit drei Wochen wohnen und uns so wohlfühlen. Und das fiktive Drama nimmt seinen Lauf in einer Bar, die beim richtigen Namen genannt wird und nur 100 Meter Luftlinie von uns entfernt ist. Was nimmt mich daran so mit? Ganz einfach: Die Frage, ob ich der jungen Frau geholfen hätte, wenn sie mich morgens um vier auf der Straße getroffen und um Hilfe gebeten hätte. Doch zunächst zur Geschichte: Die junge amerikanische Rucksacktouristin Erin wird tot in Gardens aufgefunden, und ihre Freundin Rachel ist auf der Flucht vor den Tätern, die auch hinter ihr her sind. Sie rennt und rennt, die Klof Street hoch, die Campstreet (!) entlang, die Straße zum Tafelberg hinauf – und ganze zwei Mal hat sie das Glück, auf jemanden zu treffen. Doch was passiert? Niemand

> MEHR
Südafrika
Elke

Auf einen Kaffee mit Bennita

Der erste Wunsch aus der „besonderen Aktion“ ist erfüllt. Doris aus Schwabach hatte mir geschrieben: „Mein Wunsch ist es, meine südafrikanische Freundin Bennita (vor mehr als 30 Jahren aus einer Brieffreundschaft entstanden) zum Kaffee einzuladen. Eines Ihrer Lieblingscafés ist das ‚Petit Fours‘ in Kapstadt. Die Kontaktdaten übermittle ich gerne, falls ich ausgewählt werde.“ Sehr gerne picke ich mir diesen Auftrag heraus und lasse mir die Kontaktdaten schicken. Wie es weitergeht, lest Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

> MEHR
Südafrika
Elke

Robben Island – die berüchtigte Gefängnisinsel

Rund sieben Seemeilen vor Kapstadt liegt Robben Island, die berüchtigte Gefängnisinsel Südafrikas. Während des Apartheid-Regimes waren hier Tausende politische Gefangene inhaftiert, die gegen Apartheid und für Freiheit und Demokratie kämpften. Das Hochsicherheitsgefängnis existierte genau 30 Jahre – von 1961 bis 1991 – und erlangte weltweit traurige Berühmtheit durch die Brutalität gegenüber den Häftlingen. Prominentester Insasse war Nelson Mandela, der später zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt wurde und 18 Jahre seines Lebens er auf Robben Island inhaftiert war – weitere acht Jahre in anderen Gefängnissen. Seine karge und kleine Einzelzelle auf der Isolierstation im so genannten Block B von Robben Island kann man seit 1997 im Rahmen einer geführten Tour besichtigen. Auch wir machen diesen traurigen und bewegenden „Ausflug“. Wir starten an der Waterfront in Kapstadt und setzen mit der Fähre in knapp 40 Minuten nach Robben Island über. Schon bei dieser kurzen Fahrt durch relativ raue See können wir uns gut vorstellen, dass jeder Fluchtversuch von der Gefängnisinsel zum Scheitern verurteilt gewesen wäre. Gründe zum Fliehen hätte es jede Menge gegeben, denn das Apartheid-Regime demonstrierte

> MEHR
Südafrika
Wolfgang

„Uber is the future“

… so die Antwort eines Uber-Fahrers auf meine kritische Fragen nach den Vor- und Nachteilen des digital gesteuerten Fahrdienstes. In Deutschland wird Uber ja sehr kritisch gesehen und ist (noch?) verboten. Hier in Kapstadt wie überall in Südafrika ist Uber ein alltägliches, weit verbreitetes Transportmittel. Auch wir nutzen es fast schon selbstverständlich. Dumm nur, dass ich gestern meine Lesebrille bei einer Fahrt im Auto liegen gelassen habe. Zurück zu den Fragen: Das Taxi-Gewerbe kommt natürlich mächtig unter Druck. Allerdings hat das in Kapstadt ohnehin keinen guten Ruf – zu teuer, mafiöse Strukturen. Die Vorteile sind schnell aufgezählt: günstig, schnell, zuverlässig. Das Ist in einer Stadt, die kaum ein vernünftig ausgebautes Nahverkehrssystem hat, eminent wichtig. Für Fahrer wie Nutzer ist Uber zudem deutlich sicherer, da ja beide Seiten Name und Kontaktdaten haben! Ein weiterer Grund für uns, Uber zu nutzen, ist der Kontakt zu den netten Fahrern – aus dem Kongo, aus Kamerun, Zimbabwe, Mozambique, Malawi, Äthiopien. Interessanterweise scheint es speziell für Immigranten aus ganz Afrika attraktiv zu sein, für Uber zu fahren. Sie haben uns

> MEHR
Südafrika
Wolfgang

Townships – die andere Seite Kapstadts

Zum Straßenbild der schönen Fünfmillionen-Metropole gehören Bettler, „Kfz-Parkwächter“ und Arbeiter, die in Scharen auf der offenen Ladefläche von „Bakkies“ (Kleinlastwagen) transportiert werden – häufig Tagelöhner. Zum Haushalt der wohlhabenden Mittel- und Oberschicht gehören Angestellte, die sich um Haus, Haustiere und Garten kümmern. Allen gemeinsam ist, dass sie „Black“ oder „Coloured“ sind und trotz Arbeit oftmals an oder unter der Armutsgrenze leben. Einige siedeln in den bis zur Fußball-WM 2010 neu gebauten Wohnungen, viele aber leben nach wie vor in Townships, in schier endlosen Ansammlungen von trostlosen Holz- und Blechhütten. Wie kann das sein – 20 Jahre nach dem großen Machtwechsel? Warum hat das für afrikanische Verhältnisse vergleichsweise wohlhabende und gut entwickelte Südafrika eine so hohe Arbeitslosen- und Armutsrate? Wieso bekommt der mächtige ANC, seit 1994 einzige Regierungspartei, diese und andere Probleme wie Aids und Kriminalität nicht in den Griff? Um uns selbst ein Bild zu machen, haben wir gleich in der ersten Woche ein Township besucht: Imizamo Yethu mit 35.000 Einwohnern. Eine junge, selbstbewusste Frau aus Imizamo hat uns beide geführt. Was wir gesehen und gehört

> MEHR
Südafrika
Elke

„In Awestays“ in Kapstadt

Die Campstreet 34 in Kapstadt ist aktuell unser Zuhause auf Zeit. Über airbnb haben wir für vier Wochen ein kleines Studio angemietet und fühlen uns hier richtig wohl. Etwas ungewohnt ist es für uns natürlich schon noch, einen ganzen Monat zu zweit auf knapp 20 qm zu leben. Aber das Studio ist praktisch aufgeteilt, schön eingerichtet, hat jeden Morgen Sonne auf der kleinen Terrasse, einen Zugang zum großen Garten – und die Besitzer der gesamten location in Awe Stays, Doreen und Meyer (das ist hier ein Vorname), sind richtig nett und haben viele tolle Tipps für uns. Cooles Studio in Kapstadt Hinzu kommt die absolut perfekte Lage. Wir gehen aus der Tür heraus, einmal um die Ecke – und sind in einer der coolsten Straßen von ganz Kapstadt: In der Kloof Street, die in die Long Street übergeht – beide Straßen voll mit kleinen Cafés und netten Läden. Ein Volltreffer gleich zu Beginn, was sind wir doch für Glückspilze. Freundschaftswerbung Solltet Ihr mal nach Kapstadt kommen, können wir Euch das Studio oder eine der anderen Wohnungen von Doreen sehr empfehlen: https://www.airbnb.de/rooms/123012

> MEHR
Südafrika
Elke

Blumensamen für die grüne Stadt

Weil die Verpackung so schön ist, dachte ich ja erst, dass es Schokolade ist – aber weit gefehlt: Die bunten Tafeln enthalten Blumen- und Gemüsesamen! Gesehen haben wir sie zuerst im „Neighbourgoods Market“ in der „Old Biscuit Mill“ im Kapstädter Stadtteil Woodstock. Hier ist an jedem Samstag Morgen der Treffpunkt für alle Kapstädter/innen und „Touris“, die einen eher grünen und kreativen Lebensstil pflegen. Es gilt: Sehen und gesehen werden, möglichst biologisch essen und trinken, und möglichst kreative Produkte einkaufen. Und für alle, die „Urban Gardening“ lieben – was hier in Kapstadt viele tun – gibt es die bunten Blumensamen-Tafeln. Die würden sich sicher auch in Deutschland gut verkaufen. Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.

> MEHR
Südafrika
Elke

„Workout“ am Tafelberg

Von unserer originellen kleinen Wohnung in Kapstadt aus sehen wir den Tafelberg jeden Tag. Nach knapp einer Woche ist es also an der Zeit, ihn auch endlich zu besteigen. Man könnte ja auch mit der Seilbahn hinauf fahren, aber natürlich wollen wir uns bewegen und wählen einen der vielen Wanderwege, die von Kapstadt auf den „Hausberg“ führen. Wir suchen uns den Trail über die „Platteklip Gorge“ aus, denn unsere Vermieter haben den Weg sehr empfohlen. Er ist landschaftlich ganz wunderbar – ein steiler Weg durch eine beeindruckende Schlucht – doch für kleine Menschen wie mich ist er ganz schön anstrengend. Denn es geht über natürliche Stufen rund 700 Höhenmeter hinauf. Und die Stufen sind so hoch, dass es für mich ein echtes Workout ist! Noch drei Tage danach werde ich meine Oberschenkelmuskulatur spüren… Aber es ist wie immer: Bin ich erstmal oben, bin ich stolz auf meine Leistung, genieße den tollen Ausblick auf die Stadt, das Meer, die „Winelands“ in der Umgebung – und bin so glücklich, dass wir natürlich auch nach unten nicht mit der Seilbahn fahren, sondern

> MEHR
WeltreiseLogbuch-ElkeZapf-Kapstadt
Südafrika
Die Crew

Besondere Aktion: Wünsche werden wahr

Für „Gute REISE“, die online-Reiseseiten der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung, macht Elke eine besondere Aktion: Wo immer wir gerade in der Welt unterwegs sind – aktuell ist das Kapstadt – nimmt sie einmal im Monat einen Auftrag oder Wunsch entgegen und versucht, diesen zu erfüllen. Schaut doch hier mal nach und macht mit! E-Mails bitte direkt an: magazinaktion@pressenetz.de

> MEHR
Südafrika
Wolfgang

Notizen aus Kapstadt

Kapstadt im südafrikanischen Spätherbst: Vom ersten Augenblick an freundlich-lebendig und sonnig-warm, multikulturell und voller Lebenshunger, hinreißende Lage zwischen zwei Ozeanen. Dahinter das Tafelberg-Massiv, viel näher, mächtiger und eindrucksvoller als erwartet. Schon nach vier Tagen stellt sich bei uns ein Gefühl ein von „Angekommen sein“. Erstaunlich, wie schnell das hier geht. Erste spielerische Gespräche über ein mögliches „Hierbleiben“. Dazu tragen auch die Nachrichten aus der Heimat bei: Während dort die AfD für Furore sorgt, für die der Islam – eine der großen Weltreligionen – „nicht zu Deutschland gehört“ (was soll das eigentlich heißen?), erleben wir hier, wie alle Ethnien auf engstem Raum zusammen leben. In Südafrika ist praktisch jeder ein Einwanderer – das Land hat elf offizielle Sprachen! Die 1997 verabschiedete Verfassung gilt als die liberalste der Welt. Natürlich ist das Zusammenleben in einer Großstadt auch hier kein „Ponyhof“. Aber es ist Alltag, also selbstverständlich. Überall ist auch die Geschichte Südafrikas präsent: Von der jahrzehntelangen Apartheid, die die Gesellschaft nach Ethnien getrennt, die Schwarzen brutal unterdrückt und die Dominanz der Weißen zementiert hatte. Dann die „friedliche

> MEHR
Botswana
Die Crew

Im afrikanischen Fünf-Länder-Eck

Über den „Trans-Caprivi-Highway“ haben wir Namibia inzwischen verlassen. Wir waren zwei Tage in einer Lodge in Botswana und sind nun noch zwei Tage in einem Guesthouse in Simbabwe. Im wahrsten Sinne des Wortes haben wir dabei in den letzten Tagen etliche Grenzerfahrungen gemacht: In Namibia saßen wir am  Okovango und schauten auf das andere Ufer in Angola. Am Chobe-River lernten wir beim Grenzübertritt von Namibia nach Botswana die nette, aber umständliche afrikanische  Bürokratie kennen. Und hier am Sambesi-Fluss sind wir in Simbabwe und könnten über die berühmte historische  Eisenbrücke bei den Victoria-Fällen direkt nach Sambia laufen. Alles klar? Hier ein paar Bilder aus dem Chobe-Nationalpark in Botswana und von den Victoria-Fällen in Simbabwe. Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.

> MEHR
Namibia
Wolfgang

„Licht und Schatten in Namibia“ von Anna Mandus

Namibia hat mehr als hohe Dünen, wilde Tiere und weite Landschaften zu bieten. Wer als Reisender hinter die Kulissen blicken und mehr über den Alltag und das öffentliche Leben erfahren will, dem sei ein Buch von Anna Mandus empfohlen: In flott geschriebenen Kapiteln beleuchtet sie die Realität Namibias aus der Sicht einer Deutschen, die 2008 hierher gezogen ist, um einen waschechten „Südwester“ zu heiraten. Mit Humor und ironischem Blick auf typische Namibia-Klischees (so die Schwarzwälder-Kirschtorte, die als Relikt aus der deutschen Kolonialzeit übriggeblieben ist), gelingt es ihr, ein sympathisches, bisweilen aber auch schonungsloses Bild der Verhältnisse zu zeichnen: Hohe Arbeitslosigkeit erzeugt, wie andernorts auch, hohe Kriminalitätsraten, Aids und Alkoholismus plagen das Land. Traditionelles  Stammesdenken und patriarchalische Strukturen prägen das Leben der Schwarzen. Währenddessen bauen die Deutschen hohe Mauern um ihre Grundstücke und schicken ihre Kinder in Schulen, um dort Gedichte aus der Romantik zu interpretieren, aber kaum etwas über die aktuelle politische Situation in Deutschland und Europa zu erfahren. Zugleich schildert sie zahlreiche positive Entwicklungen: Wie die Frauen Namibias sich zu einer neuen Elite formieren,

> MEHR
Namibia
Die Crew

„beautiful four“ statt „big five“

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und deshalb lassen wir nach unseren zwei Tagen im Etosha-Nationalpark auch mal nur die Bilder sprechen. Bei unserer Foto-Safari haben wir unsere ganz persönlichen „beautiful four“ gesehen: Springböcke, Zebras, Giraffen und Elefanten. Was für ein tierisches Erlebnis! Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.

> MEHR
Namibia
Wolfgang

„Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ von Benno Martin

Zweieinhalb Jahre Kampf ums Überleben in der Wüste. Zwei deutsche Geologen, die sich seit 1935 zu Forschungszwecken in Namibia aufhalten, verstecken sich 1940 in einem abgelegenen Canyongebiet, um der Internierung durch die südafrikanische Mandatsmacht zu entgehen. In seinem packend geschriebenen Buch beschreibt Benno Martin, wie er, sein Freund und Kollege Hermann Korn und Otto, ihr Hund, in einer extrem menschenfeindlichen Umgebung tagtäglich ums Überleben kämpfen, aber auch, wie sehr sie an dieser Herausforderung wachsen. Gleichzeitig, und das macht dieses Buch wirklich lesenswert, reflektieren sie ihre Situation als „Aussteiger“ zivilisationskritisch: Während Nazi-Deutschland Europa überfällt und brutal unterwirft (was sie von Zeit zu Zeit im Radio verfolgen können), fragen sie sich aus der Sicht unfreiwilliger „Buschmänner“, wie weit es Europa mit seiner Kultur und Zivilisation gebracht hat. Sie können nur deshalb zweieinhalb Jahre im Kuiseb-Canyon überleben, weil sie als Geologen die Gegend schon gut kannten, aber auch, weil sie sich völlig an die Natur anpassten und von ihr lernten. Noch vor Kriegsende mussten sie aber aufgeben, da einer der beiden wegen Vitaminmangel schwer erkrankte. Schlussendlich wurden beide angesehene

> MEHR
Namibia
Die Crew

Dachzelt vom Feinsten in Namibia

Quadratisch, praktisch, gut. Was in Deutschland eine Werbung für Schokolade ist, könnte in Namibia ein Slogan für das Dachzelt auf dem Toyota Hilux sein. Wer einmal den Aufbau-Trick raus hat, baut das Dachzelt tatsächlich in einer Viertelstunde auf. Und abends kann man dann schnell auf das Dach des Autos klettern, sich im Schlafsack einkuscheln und sehr gemütlich und naturnah schlafen. Die Campsites in Namibia sind übrigens    nicht zu vergleichen mit einem deutschen Campingplatz. Die Natur ist ohnehin viel weiter, doch auch die Stellplätze sind großzügig und sehr schön angelegt – mit eigener Dusche, eigenem Kochplatz und eigener Feuerstelle. Wir fühlen uns richtig wohl!

> MEHR
19 Monate auf Weltreise: Flug mit einer Cessna über die Wüste Namib
Namibia
Elke

Mit der Cessna über die Namib

Ein wenig aufgeregt bin ich ja schon als wir am Sonntag um 16.30 Uhr zum kleinen Flugplatz mitten in der Wüste Namib fahren. Unser Fahrer ist gleichzeitig auch unser Pilot – und die kleine Cessna, mit der wir fliegen, steht schon auf dem Rollfeld für uns bereit. Insgesamt sind wir fünf Personen, die den Sunset-Flight in der kleinen Maschine von „Desert Air“ gebucht haben. Und weil ich ein Glückspilz bin, darf ich ganz vorne neben dem Piloten sitzen! Ich habe also einen ganz tollen Blick nach vorne und zur Seite und kann von oben auf die Wüstenlandschaft schauen, die ich so liebe. Wunderbarer Blick auf die Wüste Zu Beginn fliegen wir genau die Strecke ab, die wir am Tag zuvor mit dem Auto zurückgelegt haben, also zur Düne 45 und zum Sossusvlei. Von oben sieht das Ganze natürlich noch einmal viel beeindruckender aus. Es ist ein wunderbares rotbraunes Wüstenmeer mit vielen sanft geschwungenen Dünen. Spannend wird es als wir noch weiter fliegen und nach 120 Kilometern kurz an der Atlantikküste in den Sonnenuntergang fliegen. Unser Pilot wagt

> MEHR
Namibia
Elke

„Namtib Desert Lodge“ am Rand der Namib-Wüste

Sie liegt auf halbem Weg zwischen dem Fish River Canyon und dem Sossusvlei – und ist eine ganz besonders charmante Unterkunft: die „Namtib Desert Lodge“. Am Rand der Namibwüste haben Linn und Thorsten Theile eine echte Oase für Reisende geschaffen. Das Ehepaar betreibt eine 16.400 Hektar große Farm, die als Biosphärenreservat angelegt ist und einen tollen Einblick in Fauna und Flora bietet. Für Reisende gibt es kleine Bungalows, die sehr liebevoll gestaltet sind. Wir haben uns in den zwei Nächten, die wir hier verbracht haben, besonders wohl gefühlt. Wichtiger Pluspunkt der Lodge: Abends sitzen alle Gäste zusammen an einem großen Tisch beim leckeren Abendessen. Wenn man Glück hat  – und wir hatten es – sind die anderen Gäste interessant, und es ergeben sich intensive Gespräche. Wir haben zum Beispiel viel über die politischen Verhältnisse in Namibia gelernt. Mehr Infos: www.namtib.net Bitte einfach auf die Bilder klicken, dann werden sie größer.

> MEHR
WeltreiseLogbuch-Namibia-Kalahari-DriveSlowly
Namibia
Wolfgang

Vom Urlauben zum Reisen

Die erste Woche von zwei Jahren Reisezeit. Noch fühlt es sich mehr wie Urlaub an, zumal unsere Namibia-Tour ja weitgehend durchgeplant ist – zumindest im Hinblick auf Routenwahl und Unterkünfte. Was sehr schnell wächst, ist die Distanz zu der Zeit vor unserer Abreise, zu unserem Leben und Arbeiten in Nürnberg. Es ist schon überraschend, wie rasch an Bedeutung verliert, was jahrelang selbstverständlich war: Haus, Job, Auto. Nichts davon scheint jetzt noch wirklich wichtig. Um so mehr freuen wir uns über jeden Kontakt mit Familie und Freunden. Sie sind und bleiben für uns natürlich sehr wichtig. Das wäre ohne die digitalen Wege so rasch und direkt nicht möglich, macht aber abhängig vom örtlichen WiFi und verleitet zu dem, was wir „früher“ selbst gerne kritisiert haben: dem häufigen Gebrauch unserer Smartphones und Tablets. Was haben wir bislang in Namibia erlebt? Was uns als Städter begeistert, sind die unglaublichen Weiten, die – eigentlich rauen und unwirtlichen – Landschaften, die so anders sind als das, was wir als Mitteleuropäer kennen. Trotz Tourismus: Das Land ist ungezähmt und wird es

> MEHR

Guter Auftakt in Namibia

Nach zehn Stunden Flug und knapp 8.600 km liegt eine vierwöchige Reise durch Namibia vor uns. Schon jetzt sind wir begeistert vom roten Sand, der weiten Landschaft, den freundlichen Menschen – und unserem Off-Roader. Nicht ganz so gut ist dagegen die Anbindung an WLAN. Es kann also sein, dass wir uns nicht so oft melden wie versprochen…

> MEHR

FINDEN:

FOLGEN:

ANMELDEN:

Wollt Ihr immer informiert sein? Dann gebt hier Eure E-Mail-Adresse ein und abonniert unseren NEWSLETTER:

MITMACHEN:

Blogverzeichnis - Bloggerei.de
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

COPYRIGHT 2019 © aufmerksam-reisen.de | Mit ❤ erstellt mit Elementor​ und Zuki