vielfältige Kultur

„Und wenn wir die ganze Welt
durchreisen, um das Schöne
zu finden: Wir müssen es in uns
tragen, sonst finden wir es nicht."

[Ralph Waldo Emerson]

Auf den Spuren der Inkas in Machu Picchu. Tango und Trödel in San Telmo. Ein Brahms-Konzert im Opernhaus von Hanoi.

Wo auch immer wir unterwegs sind, staunen wir über die vielfältige Kultur. 

Passt das noch
in Euren Kulturbeutel?

[Diese Konzerte, Museen und Sehenswürdigkeiten
können wir Euch empfehlen:]

Seekarte Tierra del Fuego
Argentinien
Wolfgang

Sehnsuchtsorte am Ende der Welt

„Warum – und das ist nicht nur meine spezielle Sicht – ergreift dieses abweisende, öde Land so von mir Besitz? (…) Ich kann meine Empfindungen nur schwer erklären. Aber es mag daran liegen, dass hier der Einbildung volle Freiheit gegeben ist.“ (Charles Darwin) Was Charles Darwin rückblickend auf seine Reise durch den äußersten Süden Patagoniens – und damit der Südspitze des amerikanischen Kontinents – beschrieb, wirkt noch heute so auf uns. Was wir sehen: eine wild zerklüftete Landschaft aus labyrinthisch verschlungenen Meeresarmen, kargen, unfruchtbaren Inseln und vergletscherten Bergen. Ihr hatte Magellan schon 1520 den Namen „Feuerland“ gegeben. Wer damit – wie ich in jungen Jahren – feuerspeiende Vulkane verbindet, irrt. Vielmehr hatten er und seine Begleiter beobachtet, dass die seit Jahrtausenden dort lebenden Yamana, ein Volk von Seenomaden, auf ihren Kanus stets Feuer mit sich führten. Das Bild prägte sich so ein, dass daraus die an und für sich raue und kalte Region ihren Namen erhielt: Tierro del Fuego, Land des Feuers. Unsere Kreuzfahrt mit der Ventus Australis folgt ihren Spuren ebenso wie denen von

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Kanada
Elke

Ein Inselsommer voller Musik

Ob Bardentreffen oder Klassik open air: In Nürnberg ist im Sommer richtig viel gute Musik geboten, und wir haben natürlich immer die unterschiedlichsten Konzerte besucht. Deshalb haben wir auch aus der Ferne mitverfolgt, was in diesem Jahr auf dem Programm stand – und hätten uns manchmal ganz gerne hingebeamt. Auf Denman- und Hornby Island hatten wir nun unseren ganz eigenen Inselsommer voller Musik. Von Mozart und Beethoven bis zu Reggae, wunderschön – und gut gegen den Reiseblues, der bei einer so langen Reise auch mal auftaucht. Mozart auf Denman Island Das erste Konzert entdeckten wir ganz zufällig. Wir verbrachten in unserem Camper Van eine Nacht auf Denman Island, mussten noch eine Kleinigkeit einkaufen – und dabei sahen wir den Aushang, dass am gleichen Abend ein Konzert ist. Mozart im Rahmen des Kaimerata Concerts Festivals. Wir hörten das Streichquartett in C-Dur K.465 und das Klavierquartett in Es-Dur K.493. Und nach dem Motto the more you know, the more you love gab es am Anfang eine kurze und sehr lockere Einführung in das Werk. Mit Hörbeispielen und kleinen Anekdoten. Warum machen wir das eigentlich

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Mexiko
Die Crew

Mayas und Moskitos

Ehrlich gesagt, haben wir nach einem Monat genug! Genug von den Maya-Ruinen, die es hier in Yucatan auf Schritt und Tritt gibt. Genug von der brütenden Hitze und den allgegenwärtigen Moskitos. Genug auch von den Touristenmassen, die in hellen Scharen durch die Maya-Sehenswürdigkeiten drängen – wenn  diese von den Badeorten an der Karibikküste aus gut erreichbar sind. Und von den aufdringlichen Souvenirverkäufern, die uns ihren immer gleichen Kitsch mit dem immer gleichen Spruch anbieten: „Hola amigos! Best price!“ Natürlich waren wir dennoch begeistert von Chichen Itza, Itzamal, Uxmal, Edzna, Palenque, Yaxchilán und Tulum. Doch gestern war der Tag, an dem wir beschlossen, dass eine in der Nähe liegende Maya-Stätte auch gut ohne uns auskommen kann. Kein Zweifel: Eine Begeisterungsflaute hatte uns erreicht. Dabei hatten wir uns extra ein Auto gemietet, um die Halbinsel Yucatan samt dem Bergland von Chiapas auf den Spuren der Mayas zu bereisen und dabei auch entlegenere Orte aufzusuchen. Um der glühenden Hitze des Tieflands und den Touristenmassen zu entgehen, waren wir stets früh aufgestanden – und wurden nicht enttäuscht. Wir staunten über

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Peru
Elke

Goldene Masken und erotische Figuren

Die Familiengeschichte liest sich wie ein Roman von Gabriel García Marquez oder – weil wir in Peru sind – von Mario Vargas Llosa. Ein 25-Jähriger beschließt, Kunst zu sammeln, trägt im Laufe seines Lebens mehr als 45.000 Stücke zusammen und stellt sie in einem wunderschönen privaten Museum in Lima aus. Wir waren gestern dort zu Besuch und sind immer noch begeistert vom Museum Larco in Lima. Fast eine Dreiviertelstunde dauert unsere Fahrt mit dem Taxi aus der Innenstadt zum „Museo Arqueológico Rafael Larco Herrera“. So bekommen wir gleich einiges vom Leben in der peruanischen Hauptstadt mit. Von den völlig überlasteten Straßen, von einem Großbrand im Zentrum der Stadt, von den Straßen in den besseren Vierteln, in denen die Mittelklasse wohnt. Und dann kommen wir vor einem großen weißen Gebäude an, das über und über mit roten, pinken und orangen Bougainvilleas bewachsen ist. Wir treten durch das schmiedeeiserne und sehr gut bewachte Tor ein und befinden uns in einer Oase der Ruhe und der Schönheit in dieser Neun-Millionen-Metropole. Stilvolles Cafe Das Haus ist schön, der Garten ebenso – und natürlich auch das Museumscafe.

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Peru
Wolfgang

Auf den Spuren der Inkas

Cusco im Süden Perus. Wir sehen die Silhouette einer schönen, fast mediterran anmutenden Stadt, erbaut im spanischen Kolonialstil. Überall macht- und prachtvolle barocke Kirchen, allen voran die riesige Kathedrale an der Plaza de Armas. Darum das Häusermeer mit den typischen Atriumhäusern. In den Straßen quirliges Leben. Nahezu nichts erinnert baulich daran, dass dies einstmals die Hauptstadt des riesigen Inkareiches war und für die damaligen Menschen der Mittelpunkt der Welt. Die goldgierigen Spanier eroberten Anfang des 16. Jahrhunderts im Auftrag der Krone und im Zeichen des Kreuzes nahezu im Handumdrehen das Inkareich. Sie raubten, mordeten oder versklavten die Einwohner und löschten bewusst alles aus, was diese erschaffen hatten. Nichts sollte mehr an die Inkas, ihre Kulturleistungen und ihren Glauben erinnern. Bittere Ironie der Geschichte: Es waren die Inkas selbst, die etwa 300 Jahre lang andere Völker wie die Nasca, die Mochica und die Huari unterworfen und jegliche Erinnerung an deren hochstehende Kulturen unterdrückt hatten. Die Sieger schreiben ihre Geschichte eben stets aus ihrer Perspektive. Peru und sein reiches Erbe Doch beiden Eroberern, weder den Inkas noch

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Chile
Elke

Kunst und Kultur vor Kolumbus

Als er kommt, sind sie schon lange da. Er ist Christoph Kolumbus, genuesischer Seefahrer, der im 15. Jahrhundert im Dienste Spaniens unterwegs ist und 1492 Amerika „entdeckt“. Sie sind die Mapuche, die Ureinwohner des Südens von Chile und Argentiniens, die sich selbst „Menschen der Erde“ nennen und seit jeher in Einklang mit der Natur leben. Wir wollten mehr über sie – und auch über die Kunst und Kultur anderer indigener Völker vor der Entdeckung durch die Europäer – erfahren und besuchten heute das Museo Chileno de Arte Precolombino in Santiago de Chile. Es hat sich gelohnt. Friedlicher Gott Am Eingang begrüßt uns eine Steinskulptur, die zur San-Agustín-Kultur im heutigen Südkolumbien zählt. Die Figur ist knapp einen Meter hoch, stammt aus der Zeit um das Jahr 500 nach Christus und zeigt eine friedliche Götterfigur, die einen freundlich in den Museumsräumen empfängt. Musikalischer Krieger Gleich daneben sehen wir in der Vitrine einen bewaffneten Krieger (rechte Figur). Er ist knapp 20 Zentimeter hoch und wird der ecuadorianischen Jama-Coaque-Kultur zugeschrieben, die von 600 vor bis 400 nach Christus dauerte. Begleitet wird er von einem Musiker mit Flöte –  beide Figuren sind in vielen amerikanischen Kulturen

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Argentinien
Elke

Kunst ist politisch

Ob an der Straßenecke oder im Museum: Kunst in Buenos Aires ist ziemlich oft ziemlich politisch. Bei Streetart überrascht mich das wenig, bei Museumskunst dagegen schon – zumal in Argentinien die meisten Museen  privat finanziert sind. Doch auch hier werden Werke gezeigt, die Bezug nehmen auf die Zeit der Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983. Damals regierte eine Militärjunta das Land, verfolgte, inhaftierte und folterte gnadenlos Gewerkschafter, Intellektuelle, Studenten, Journalisten und Gegner des Regimes. Mehr als 30.000 Menschen „verschwanden“ für immer. Die Aufarbeitung der Verbrechen dauert bis heute an. Hinzu kommen neue Brennpunkte wie etwa die Inhaftierung von Milagro Sala (Bild oben), Gründerin und Leiterin der sozialen Bewegung Tupac Amaru, deren Freilassung in politischen Wandgemälden gefordert wird und übrigens ganz aktuell auch in einer „urgentaction“ von amnesty international.  Klare Statements im Museum MALBA Auch im  Museum MALBA, die Abkürzung steht für Museo de Arte Latinoamericana de Buenos Aires, sehen wir viele Werke mit klaren politischen Statements: Plakate, die für eine Revolution der Landbevölkerung werben; das Bild „Manifestación“ von Antonio Berni, auf dem eine Demonstration für Brot und Arbeit zu sehen ist, oder ein Selbstportrait der revolutionären mexikanischen Malerin Frida Kahlo, die

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Argentinien
Elke

Tango und Trödel in San Telmo

JA, es ist touristisch. Und NEIN, wir machen keinen Tangokurs. Trotzdem streifen wir gerne durch San Telmo, den Stadtteil im Südosten von Buenos Aires, der durch alte Häuser mit Patina besticht und für seine Tango-Bars und einen Antiquitätenmarkt am Sonntag bekannt ist. Trödel und Kunsthandwerk Auch am heutigen Ostersonntag gab es rund um die Plaza Dorrego jede Menge Stände mit Antiquitäten, Trödel und Kunsthandwerk: Altes Silberbesteck, bunte Siphon-Flaschen, weiße Häkeldecken, abgegriffene Bücher, polierte Taschenuhren oder auch hippen Schmuck, süße Leckereien, kleine Notizbücher und nette Aquarelle. Alt und jung beim Tango Dazwischen immer wieder Straßenmusiker und Paare, die Tango tanzen. Übrigens nicht nur als Show für Touristen. Denn auch viele porteñas und porteños – wie sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Buenos Aires selbst nennen – sind heute hier, bummeln durch das Viertel, schauen den Tangotänzern zu  und genießen die entspannte Atmosphäre in einer Stadt, die unter der Woche niemals zur Ruhe kommt.

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Argentinien
Wolfgang

Bach im Teatro Colón

Was wir am Palmsonntag im Teatro Colón machen, fragt uns der Taxifahrer – eine Führung? Als er erfährt, dass wir dort hinfahren, um Musik von Johann Sebastian Bach zu hören, ist er begeistert. Da er etwas Deutsch kann, entspinnt sich eine lebendige Unterhaltung. Ja, natürlich kenne er Bach, un Gran Compositor de Alemania. Und dann noch im Colón, dem Stolz der Stadt, das zu den berühmtesten Opernhäusern der Welt gehöre! Hier hätten sie schon alle auf der Bühne gestanden, die großen Stars der Opernwelt wie die Callas oder der Caruso; aber auch Dirigenten wie Toscanini, Bernstein und Barenboim. Das Teatro Colón – ein Prachtbau Er hat nicht zu viel versprochen. Das nach Christoph Columbus benannte Opernhaus von Buenos Aires, 1908 eröffnet, ist ein klassisch-schöner Musiktempel im Stil der Mailänder Scala, so prächtig und glanzvoll, dass wir aus dem Staunen kaum noch herauskommen. Und es ist groß, sehr groß sogar: Alles in allem bietet es dreieinhalbtausend Besuchern Platz, verteilt auf Parkett und sechs (!) Ränge. Trotz dieser Größe ist es auch berühmt wegen seiner wunderbaren Akustik. Dass

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Australien
Wolfgang

Frühstücks-Blues und große Oper

Zwei Orte, zwei Zufälle, zweimal wundervolle Musik! Das eine Mal Blues zum Camper-Frühstück an der Mystery Bay an der wilden Küste von New South Wales. Das andere Mal eine Operngala im neuen ICC Sydney Theatre unmittelbar am Darling Harbour im Stadtzentrum. Vor etwa einer Woche lauschten wir Frank aus Brisbane, einem sympathischen Blues-und-Folk-Sänger mit seiner Gitarre. Und gestern Abend José Carreras, dem weltberühmten katalanischen Tenor, der zur Zeit auf seiner Welt-Abschiedstour „A Life in Music“ ist. So unterschiedlich beide Erlebnisse, die Orte und die Akteure waren, so ist ihnen doch eines gemeinsam: Musik bringt Menschen zusammen! Wie kam’s dazu? Frank Stoové und seine Frau Jane lernten wir als Nachbarn auf einem sehr einfachen, aber wunderschön gelegenen Campground kennen. Frank spielte abends und morgens fleißig auf seiner Gitarre, und Elke meinte, er erinnere sie ein wenig an Eric Clapton… Bluesmusik vor dem Campervan Ich sprach ihn morgens darauf an – und nach kurzer Zeit saßen alle vor unserem Camper und wir bekamen Kostproben aus seinem Repertoire zu hören, verbunden mit guten Gesprächen und heißem Kaffee. Dabei stellte sich

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Australien
Elke

Wer hat Angst vor Farbe?

Orange und rot sind schon immer meine Lieblingsfarben. Ich habe sie also bestimmt nicht, die Angst vor Farbe. Doch viele Menschen sind da eher zurückhaltend – und so fragt eine  aktuelle Ausstellung der National Gallery of Victoria, die in der Ian Potter Gallery im Zentrum von Melbourne zu sehen ist:  „Who´s afraid of Colour?“. Gezeigt werden ausschließlich Werke von Aborigines-Künstlerinnen – farbenfroh, inspirierend und faszinierend. Malereien der Aborigines, der australischen Ureinwohnerinnen und -einwohner, gibt es der Wissenschaft zu Folge schon seit rund 40.000 Jahren. Damit sind sie die älteste erhaltene Kunsttradition der Welt, die heute noch besteht. Da die Kultur der Aborigines ohne eigene Schrift auskommt, mussten die Menschen seit jeher ihre Traditionen anders weitergeben: in Erzählungen, in Liedern oder durch Malerei. Von der Höhlenmalerei und Baumrinden-Schnitzereien bis zur heutigen modernen – und oft auch sehr farbenfrohen – Kunst, die es überall in Australien zu kaufen gibt. Mehr darüber erfahrt Ihr zum Beispiel in einem tollen Interview bei Deutschlandradio Kultur oder in einem Artikel von WeltN24. Zeitgenössische Künstlerinnen Die Ausstellung in Melbourne versammelt Werke von zeitgenössischen Künstlerinnen der Aborigines-Kultur, die noch nie zuvor zusammen gezeigt wurden. Die Frauen leben in sehr unterschiedlichen Kontexten – vom Outback

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Australien
Wolfgang

Die Schönen von Melbourne

Schönheit ist bekanntlich keine Frage des Alters. Von zwei Schönen will ich hier schwärmen: Die eine ist schon 161 Jahre alt, die andere gerade mal wenige Jahre. Die Rede ist von zwei Bibliotheken in Melbourne, die mich begeistert haben, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Die eine, die State Library 0f Victoria, wurde 1856 eröffnet, ist ein repräsentativer Prachtbau und gilt als schönste klassische Bibliothek Australiens. Die andere ist ein Musterbeispiel für eine Bibliothek des 21. Jahrhunderts, besticht durch ihre überzeugende Architektur, ihr Konzept und die exzellente Lage am Ufer des rundum modernisierten Hafenbeckens von Victoria Harbour in Melbournes Docklands: die städtische Library at The Dock. Eine stolze Dame, altehrwürdig und quicklebendig Die State Library of Victoria ist Australiens älteste öffentliche Bibliothek und eine der ersten frei zugänglichen Bibliotheken der Welt. Was den Gründern wichtig war, ist, wie ich finde, aktueller denn je. Sie glaubten daran, dass der freie, ungehinderte Zugang zu Wissen entscheidend für die Entwicklung einer bürgerschaftlichen und florierenden Gesellschaft sei und konzipierten die Bibliothek als „the people’s university“ – ein Ort des Lernens

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Australien
Elke

Farbenfrohe
Meisterwerke von David Hockney

Direkt am Eingang sitzt eine Gruppe älterer Damen und sucht fieberhaft nach einer App fürs iPad. Sie sind wohl ungefähr im Alter von David Hockney – der große britische Maler wird noch in diesem Jahr 80 – und besuchen seine aktuelle Ausstellung „current“ in der National Galerie of Victoria in Melbourne. Und hier sind gleich im Eingangsbereich die Bilder zu sehen, die David Hockney in den letzten Jahren mit dem iPhone und iPad gezeichnet und gemalt hat. Kein Wunder also, dass die Damen inspiriert sind. Die Ausstellung zeigt mehr als 1.200 Werke des weltberühmten britischen Malers, der unglaublich kreativ und aktiv ist und offenbar jeden Tag gleich mehrere neue Zeichnungen am iPhone und iPad macht, und darüber hinaus natürlich auch weiterhin in herkömmlicher Weise Bilder malt. Strich für Strich nachvollziehbar Das Besondere an der Ausstellung: Als Besucher/innen sehen wir, wie die Zeichnungen entstehen. iPhones hängen an der Wand und zeigen im Zeitraffer den Entstehungsprozess der unglaublich farbenfrohen Bilder, daneben sind die Ergebnisse im Ausdruck zu sehen. Die Bilder sind zwischen 2009 und 2016 am iPhone entstanden und zeigen Portraits ebenso wie Alltagsgegenstände: ein Teeglas, eine Wasserflasche, verschiedene

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Vietnam
Wolfgang

Brahms in Hanoi

Zufälle gibt’s! Noch ziemlich im Jetlag, bekamen wir am Morgen unserer Ankunft in Vietnam auf der Straße einen Zettel in die Hand gedrückt. Er hat uns sofort elektrisiert, denn es war die Ankündigung für ein Konzert im Opernhaus von Hanoi für den 13. Oktober – da würden wir also noch in der Stadt sein. Da mussten wir hin, noch dazu, weil sie so besonders war: Zur Aufführung sollte – sogar erstmalig in Vietnam – Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ kommen, ein eindrucksvolles Werk für Orchester, Chor und zwei Solostimmen. Und „zufällig“ stand da dann noch der Name des Gewandhauschores Leipzig auf dem Programm, und – als Kooperationspartner – das hiesige Goethe Institut. Die zwei Karten waren rasch besorgt, und als wir beim Frühstück in unserem Hotel unserer sehr netten, gut deutschsprechenden Bedienung Bing davon erzählten, wollte sie mit. Sie hatte drei Jahre in Deutschland studiert und – tatsächlich! – so etwas wie Heimweh nach Deutschland und insbesondere der deutschen Kultur. Ihr Lieblingsfilm ist „Metropolis“ von Fritz Lang, den sie sich immer wieder gerne anschaut. Klar,

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Nepal
Elke

Nahaufnahme: Besondere Menschen im Kathmandu-Tal

Freundlich sind sie alle, und viele haben richtige Charakterköpfe: Die Menschen im Kathmandu-Tal, denen wir gestern und heute begegnet sind. Hier eine kleine Auswahl unserer besten Bilder – von der Frau mit dem Wollknäuel bis zum heiligen Mann, dem Sadhu. Bitte einfach auf die Fotos klicken, dann werden sie größer.  

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Sri Lanka
Elke

Tropisches Idyll für Architektur-Fans

Ein echtes Highlight unseres Sri-Lanka-Aufenthalts ist ein Ausflug in den Brief Garden bei Alutgama und zum Lunuganga Estate bei Bentota. Beides sind tropische Landsitze und eine echte Augenweide für Gartenliebhaber/innen und Architektur-Fans. Der Brief Garden gehörte dem Künstler und Journalisten Bewies Bawa, das Lunuganga Estate seinem Bruder, dem berühmten Architekten Geoffrey Bawa. Beide leben seit einigen Jahren nicht mehr, sorgten aber dafür, dass ihre Landsitze der Öffentlichkeit zugänglich sind. Was für ein Glück – wie Ihr hier selbst sehen könnt. (Wenn Ihr auf die Kreise klickt, gehen die einzelnen Bilder auf.) Das Lunuganga Estate ist übrigens auch ein kleines und sehr privates Hotel. Der Brief Garden gehört heute dem ehemaligen Gärtner von Bewies Bawa.    

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Sri Lanka
Elke

Gutes Karma und Nirwana

Ob Buddhismus oder Hinduismus, wichtig ist das gute Karma! Auf diesen einfachen – und sicher viel zu verkürzten – Nenner habe ich für mich die beiden großen Religionen bzw. spirituellen Lehren Asiens gebracht. Das Wort Karma kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet ein „Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karma) Immer wieder neu geboren? Einfach ausgedrückt heißt das: Alles, was Du in diesem Leben tust, hat Auswirkungen auf Dein nächstes Leben. Denn sowohl die Hindus als auch die Buddhisten glauben an eine Wiedergeburt. Deshalb müssen sie in diesem Leben möglichst viel gutes Karma ansammeln, um dann in ihrem nächsten Leben eine bessere Ausgangsposition zu haben. Die Buddhisten streben dabei übrigens das Nirwana an, das vollkommene Erlöschen. Ihr Ziel ist es, den Kreislauf des Lebens, des Leidens und der Wiedergeburten zu beenden und den Zustand des Erwachens zu erreichen. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nirwana) Wenn man an Wiedergeburten glaubt

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Indien
Elke

Kultur pur im „Golden Triangle“

Vier Monate und einen Tag sind wir nun unterwegs. Und bisher haben wir vor allem tolle Landschaften, wilde Tiere und das wunderschöne Kapstadt gesehen. Sehr kurz kam dagegen die Kultur, doch unser Aufenthalt in Delhi ist der Wendepunkt. Fast jeden Tag besuchen wir in der indischen Hauptstadt eines der zahlreichen Kulturdenkmäler – und in den letzten drei Tagen waren wir mit einem Fahrer im so genannten „Golden Triangle“ zwischen Delhi, Agra und Jaipur unterwegs. Beginnen wir mit Agra. Der Ort liegt knapp 210 Kilometer südöstlich von Delhi und ist dank des Taj Mahal weltberühmt. Das wunderschöne Bauwerk ist eine steingewordene Liebeserklärung des Großmogul Shah Jahan an seine Frau Mumtaz Mahal, die im Jahr 1631 bei der Geburt ihres 14. (!) Kindes verstorben ist. Ihr zu Ehren ließ er das weiße Mausoleum in der Form einer Moschee errichten und engagierte dafür die besten Architekten seiner Zeit. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.  Ein Reiseziel für Liebende Wegen der Harmonie seiner Proportionen gilt der Taj Mahal

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Südafrika
Elke

Ein Klavier, ein Klavier!

Der zweite Wunsch aus der „besonderen Aktion“ ist erfüllt. Als wir an der südafrikanischen „Wild Coast“ sind, erreicht mich der Wunsch der „wilden Hilde“. Die Nürnberger Swingpianistin Hildegard Pohl schreibt:  „Ich wünsche mir Bilder von Klavieren oder Flügeln aus Südafrika.“ Wie und wo ich fündig geworden bin, lest Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

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Südafrika
Elke

Robben Island – die berüchtigte Gefängnisinsel

Rund sieben Seemeilen vor Kapstadt liegt Robben Island, die berüchtigte Gefängnisinsel Südafrikas. Während des Apartheid-Regimes waren hier Tausende politische Gefangene inhaftiert, die gegen Apartheid und für Freiheit und Demokratie kämpften. Das Hochsicherheitsgefängnis existierte genau 30 Jahre – von 1961 bis 1991 – und erlangte weltweit traurige Berühmtheit durch die Brutalität gegenüber den Häftlingen. Prominentester Insasse war Nelson Mandela, der später zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt wurde und 18 Jahre seines Lebens er auf Robben Island inhaftiert war – weitere acht Jahre in anderen Gefängnissen. Seine karge und kleine Einzelzelle auf der Isolierstation im so genannten Block B von Robben Island kann man seit 1997 im Rahmen einer geführten Tour besichtigen. Auch wir machen diesen traurigen und bewegenden „Ausflug“. Wir starten an der Waterfront in Kapstadt und setzen mit der Fähre in knapp 40 Minuten nach Robben Island über. Schon bei dieser kurzen Fahrt durch relativ raue See können wir uns gut vorstellen, dass jeder Fluchtversuch von der Gefängnisinsel zum Scheitern verurteilt gewesen wäre. Gründe zum Fliehen hätte es jede Menge gegeben, denn das Apartheid-Regime demonstrierte

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