Wolfgang Eckart reiste 19 Monate mit seiner Frau um die Welt. Inzwischen lebt er wieder in Süddeutschland und ist nach wie vor gerne als aufmerksamer Entdecker unterwegs.

  • Wolfgang und Elke mit Schneeschuhen bei Sonne.

    Elkes eisiger Wunsch

    Der Regen geht rasch in Schnee über, als wir uns (ziemlich genau vor zwei Jahren) dem Ausgangspunkt unserer Tour nähern. Auf dem Parkplatz von Grüsch in Graubünden wartet schon unser Bergführer Stefan, von dem wir erfahren, dass alle anderen abgesagt haben. Kein Wunder, ist doch für heute und die nächsten Tage der Durchzug eines großen Tiefs in den Schweizer Bergen…

  • Portraitbild der Pianistin Grete Bartl

    Meine Mutter und Claudio Arrau

    Meine Mutter war nie in Südamerika. Ja, sie kam zeitlebens nicht mal aus Europa heraus. Dennoch fand ich auf unserer Reise nach Patagonien einen Ort, der etwas über meine Mutter und ihre Lebensgeschichte erzählt: Chillán, eine quirlige chilenische Stadt, die wir mit dem Zug erreichten. Dort steht ein kleines Museum, das einem weltberühmten Pianisten gewidmet ist: Claudio Arrau. Er ist…

  • PATAGONIEN: Sehnsuchtsorte am Ende der Welt

    „Warum – und das ist nicht nur meine spezielle Sicht – ergreift dieses abweisende, öde Land so von mir Besitz? (…) Ich kann meine Empfindungen nur schwer erklären. Aber es mag daran liegen, dass hier der Einbildung volle Freiheit gegeben ist.“ (Charles Darwin) Was Charles Darwin rückblickend auf seine Reise durch den äußersten Süden Patagoniens – und damit der Südspitze…

  • Straßenszene Proteste in Santiago de Chile

    Wenn es Abend wird in Santiago

    Spätnachmittag in der chilenischen Metropole: Während die fesch gekleideten Angestellten aus den Banken und Großunternehmen in die Bar gehen, um nach der Arbeit einen Pisco Sour oder ein Bier zu trinken, andere im obligatorischen Verkehrsstau auf dem Nachhauseweg stehen, rüsten sich junge Leute zum Kampf. Von überall her ziehen sie Richtung Plaza Italia, viele mit Atemmasken, das Gesicht vermummt. Sie…

  • Auf abgelegenen Pfaden der „Via Liguria“

    Wir sind zu Fuß unterwegs nach San Pellegrino. Es ist schwülwarm, der Weg oft verwachsen und das Gras steht mannshoch. Gerade erst haben wir uns verlaufen, wir haben offenkundig einen Abzweig verpasst und müssen steil runter. Da ist er wieder, der „Sentiero Partigiano“, der mit einem roten Stern gekennzeichnet ist. Der Partisanenweg führt schier endlos am steilen Hang weit oberhalb…

  • „Unterwegs im Auftrag des Herrn“

    Seit deutlich mehr Flüchtlinge nach Europa kommen, ist Afrika bei uns verstärkt ins Blickfeld gerückt. Meist geht es dabei um die gravierenden Probleme, die dieser Kontinent noch immer hat, seltener um die positiven Entwicklungen und Chancen. Eine faire Entwicklungspolitik soll helfen, die Fluchtursachen zu bekämpfen, darüber sind sich (fast) alle einig. „Schluss mit unserem Kolonialismus!“ fordert daher Gerd Müller, CSU-Mitglied…

  • 2018: Aufbruch zu Neuem

    Das Jahr 2017 ist vorbei, damit auch unser Trip um die Welt. 19 Monate unterwegs zu sein, ohne festen Wohnsitz, dafür mit immer neuen Eindrücken und Begegnungen in den verschiedensten Ländern und Erdteilen – das war eine grandiose Erfahrung. Wir sind uns einig: Das war das Beste, was wir tun konnten. Diese Entscheidung war goldrichtig! Allerdings hat unser Leben dadurch…

  • New York, New York!

    Der nette Taxifahrer muss ihn suchen, den kleinen, etwas versteckt liegenden Jazzclub in Harlem, wo wir uns mit Monika verabredet haben. Monika kommt aus Duisburg, lebt aber schon seit einigen Jahren in Harlem, New York City, und hat dort eine hübsche kleine Wohnung, in der wir für eine Woche ein Zimmer beziehen. So kommt es, dass wir im Norden Manhattans…

  • Elisa und Roy,
    Hornby Island

    25. August. Wehmütiger Abschied von Hornby Island, vor allem von Elisa und Roy, unseren großzügigen Gastgebern. Wir sitzen im IslandLinkBus nach Victoria, der Hauptstadt von British Columbia, etwa 200 Kilometer weiter südlich. Gerade entdecke ich den aktuellen Farewell-Facebook-Post von Elisa, die uns erst vor einer Stunde über Denman Island an die Fähre nach Buckley Bay gefahren hatte. Wir sind wieder…

  • Was für ein Paar!

    Obwohl sie ein höchst spannendes und abenteuerliches Leben in Chiapas/Mexiko geführt haben, sind beide bei uns wohl weitgehend unbekannt: Frans Blom, dänischer Archäologe und Trudy Duby-Blom, Photographin und Umweltschützerin aus der Schweiz. Wir sind auf sie gestoßen, als wir das Museum Na Bolom in San Christobal de las Casas besucht haben. Ein Ort, an dem viele Geschichten erzählt werden: über…