Elke Zapf reiste 19 Monate mit ihrem Mann um die Welt. Inzwischen lebt sie wieder in Süddeutschland und ist nach wie vor gerne als aufmerksame Entdeckerin unterwegs.

  • MEXIKO: Verblichene Schönheiten

    Tortillas, Tequila und Haciendas – das sind drei Schlagworte, die uns wohl allen einfallen, wenn wir an Mexiko denken. Vor Ort „überprüfen“ wir gerade die Klischees mit folgendem Ergebnis: Tortillas essen wir fast jeden Abend, statt Tequila trinken wir lieber cerveza, und die eine oder andere Hacienda ist tatsächlich einen Besuch wert. Rund um Merida gibt es so viele ehemalige Sisalplantagen, dass…

  • MEXIKO: Heißer Einstieg in Merida

    Laut Reiseführer und Wetter-App ist gerade Regenzeit im Süden von Mexiko. Doch bis auf einen kurzen Schauer, der jeden Tag ganz pünktlich um 17 Uhr einsetzt, merken wir davon gar nichts. In Merida – unserem ersten Stop in Yucatan – ist es schon morgens um zehn Uhr richtig heiß. Und im Lauf des Tages steigt das  Thermometer auf tropisch heiße und schwüle 42 Grad an. Gar…

  • BOLIVIEN und PERU: Indigene Frauen

    Knapp sieben Wochen waren wir nun in Bolivien und Peru unterwegs. Wir sind durch die Anden gefahren; haben uns Machu Picchu, den Titicaca-See und die Nasca-Linien in Peru und den Salar de Uyuni in Bolivien angeschaut; haben das Stadtleben in Sucre, La Paz, Cusco, Arequipa und Lima erkundet – und haben überall indigene Frauen in ihren bunten und sehr besonderen Trachten…

  • PERU: Geheimnisvolle Linien in der Wüste

    Vielleicht habt Ihr es ja am Wochenende schon in der Zeitung gelesen: Für die Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung habe ich auch in Peru wieder einen Leserwunsch erfüllt. Lohnt sich der Flug? Annette Bausewein, die im August mit ihrem Mann für zwei Wochen nach Peru reist, wollte wissen „Lohnt sich der Flug über dieses Wüstengebiet oder kann man auch…

  • PERU: Goldene Masken und erotische Figuren

    Die Familiengeschichte liest sich wie ein Roman von Gabriel García Marquez oder – weil wir in Peru sind – von Mario Vargas Llosa. Ein 25-Jähriger beschließt, Kunst zu sammeln, trägt im Laufe seines Lebens mehr als 45.000 Stücke zusammen und stellt sie in einem wunderschönen privaten Museum in Lima aus. Wir waren gestern dort zu Besuch und sind immer noch begeistert vom Museum…

  • PERU: „Titicaca Lodge“ auf einer Insel im Titicaca-See

    Eigentlich wollte ich gar nicht mehr hier hin: An den Titicaca-See, der auf 3.812 Metern liegt und der höchste schiffbare See der Welt ist. Warum? Nun, wir sind schon seit fast vier Wochen im Andenhochland unterwegs, haben uns von 2.400 Metern in San Pedro de Atacama auf 3.400 Meter in Cusco hoch gearbeitet – und natürlich ist es hier nachts empfindlich kalt. Am Titicacasee fällt…

  • CHILE: „Lodge Altitud“ in San Pedro de Atacama

    Perfekt in die Landschaft eingepasst ist die „Lodge Altitud“ in San Pedro de Atacama. Sie liegt ein bisschen außerhalb und ist dadurch angenehm entfernt vom Trubel der Traveller-Szene in der Oasenstadt. Statt Lärm und Gewusel hatten wir hier einen grandiosen Blick auf die Anden und Vulkane und auf den Sternenhimmel. Für Astronomiefans gibt es sogar ein eigenes Observatorium. Tradition und Kunst Die Lodge ist…

  • CHILE: Atemberaubende Atacamawüste

    Atemberaubend in vielerlei Hinsicht ist unsere Woche in der Atacamawüste im Norden von Chile: Zunächst ist da die Landschaft, die weit und malerisch und atemberaubend schön ist. Dann ist da die Luft, die ziemlich dünn ist und mir wortwörtlich bisweilen den Atem raubt. Und schließlich gibt es in der trockensten Wüste der Welt noch ein ganz besonderes Erlebnis für uns: Einen Regentag, der uns am nächsten Morgen einen Blick auf schneebedeckte Vulkane…

  • CHILE: Kunst und Kultur vor Kolumbus

    Als er kommt, sind sie schon lange da. Er ist Christoph Kolumbus, genuesischer Seefahrer, der im 15. Jahrhundert im Dienste Spaniens unterwegs ist und 1492 Amerika „entdeckt“. Sie sind die Mapuche, die Ureinwohner des Südens von Chile und Argentiniens, die sich selbst „Menschen der Erde“ nennen und seit jeher in Einklang mit der Natur leben. Wir wollten mehr über sie – und auch…

  • CHILE: Kreative Szene und bewegte Geschichte in Valparaíso

    Vom ersten Augenblick an sind wir  begeistert von Valparaíso.  Obwohl wir bei unserer Ankunft vor drei Tagen – nach einer neunstündigen Busfahrt über die Anden – ziemlich erschöpft waren. Und obwohl wir von strömendem Regen begrüßt wurden. Doch unser kleines Bed and Breakfast in der chilenischen Hafenstadt ist richtig schnuckelig und liegt im schönsten Stadtteil der chilenischen Hafenstadt: Auf dem „Cerro Alegre“, einem der 42 Hügel der Altstadt, die…